ZDF: Mit weniger mehr machen

Die Online-Medien haben sehr stark an Bedeutung gewonnen. Wir wissen, dass wir auch Menschen erreichen müssen, die sich vom linearen Fernsehen verabschiedet haben und die wir nur noch über unsere eigenen Online-Angebote oder über Drittplattformen erreichen können. Diese zusätzliche Aufgabe, die auch eine andere Arbeitsweise und –Struktur voraussetzt, müssen wir ohne zusätzliche Mitarbeiter, mit der gleichen Personalstärke wie vor vier Jahren bewältigen. Das bedeutet mehr Arbeit für jeden einzelnen Mitarbeiter, und dass wir die klassische Fernsehebene mit der Online-Ebene möglichst effektiv verknüpfen müssen.

Dr. Peter Frey, Chefredakteur des ZDF, medienpolitik.net, 16.08.2021 (online)

Klick-Tipp: Pluralität der wirtschaftsjournalistischen Ausbildung in Deutschland

Die Qualität der wirtschaftsjournalistischen Berichterstattung führt seit Jahren zu Auseinandersetzungen und Kontroversen. Kritisiert wird, dass einseitige Sichtweisen dominieren und konzeptionelle Vielfalt nicht genügend abgebildet wird. Unsere empirisch breit angelegte Studie geht der Frage nach, wie wirtschaftswissenschaftlich plural und reflexiv Wirtschaftsjournalist*innen ausgebildet und…

Medienjournalismus in Deutschland: Leistungen und seine blinden Flecken

Hektor Haarkötter und Filiz Kalmuk haben die Medienseiten der überregionalen Printausgaben der SZ, FAZ und taz sowie der Regionalzeitungen WAZ, Tagesspiegel und Kölner Stadt-Anzeiger analysiert. Insgesamt wurden über 2000 Medienartikel untersucht. In Interviews mit verantwortlichen Medienredakteur*innen wichtiger Printorgane wurden Objektivität, Ausgewogenheit und…

Zitiert: Mehr Wissenschaft im Journalismus

Gehaltvolle Infos über die Zukunft des Journalismus bekommt man normalerweise nicht von Ministerien. Eine Ausnahme ist ein Reader, den das Bundesministerium für Bildung und Forschung kurz vor der Sommerpause veröffentlicht hat. Titel: „#FactoryWisskomm – Handlungsperspektiven für die Wissenschaftskommunikation“. Eine Arbeitsgruppe, die sich…