Medien-Blog

Zitiert: Unterschied zwischen „Fake News” und journalistische Nachrichten von vielen nicht erkannt

Für das „Edelman Trust Barometer“, das seit 18 Jahren im Vorfeld des Weltwirtschaftsforums erscheint, wurden diesmal mehr als 33.000 Teilnehmer befragt. Der Schwerpunkt lag auf dem Thema „Fake News“. Damit sind im öffentlichen Raum sowohl manipulierte Nachrichten als auch gezielte… Weiterlesen

MDR-Fernsehen startet neues Programmelement „MDR-Dok“

Der MDR erklärte am 12. Januar: „Im Rahmen von „MDR-Dok“ gibt es im MDR-Fernsehen am Sonntagabend, 22.20 Uhr, ab sofort einen weiteren festen Sendeplatz für Dokumentationen und Dokumentarfilme. Darüber hinaus werden ausgewählte Dokus zukünftig auch zur Hauptsendezeit zu sehen sein.“ Dazu wird dann Wolf Dieter Jacobi, Programm-Direktor Leipzig, zitiert: „Jenseits der schnelllebigen Aktualität können dokumentarische Formate Hintergründe beleuchten und Zusammenhänge erklären. Auch der künstlerische Dokumentarfilm hat am Sonntagabend einen festen Platz. ‘MDR-Dok’ ist unser Bekenntnis zu einem Genre, das in einem hohen Maße dem öffentlich-rechtlichen Informationsauftrag entspricht und mit dem wir immer wieder auf großes Interesse bei unseren Zuschauerinnen und Zuschauern stoßen, insbesondere auch bei den jüngeren.“ (Presseerklärung online) Weiterlesen

Onlinefilm.org

Zitat der Woche
Bis zum letzten Tag der Amtszeit Kohls waren keine deutschen Soldaten zu Kriegseinsätzen im Ausland. Nach ihm waren sie es ununterbrochen. Man mag einwenden, dass er Schröderfischer ein Jugoslawien-Fiasko hinterließ. Aus anderen sinnlosen Gemetzeln wie dem Golfkrieg hat er uns herausgekauft. Er war einer der letzten Spitzenpolitiker mit Weltkriegserfahrung, sein Bruder im Krieg getötet, seine Politik auf „pazifistische deutsche“ Wählerstimmen gemünzt. Es tut weh, dies anzuerkennen – doch so, wie der Aspekt „Friedenskanzler“ an Kohl nun gar nicht gewürdigt wird von allen kriegerischen Nachfolgern – muss wohl was dran sein.   Friedrich Küppersbusch, taz, 20.06.2016, Weiterlesen 
Out of Space
Es ist sei unerfindlich, in welchem Maße sich Journalisten willig als Herolde des Netflix-Imperiums gebärden. So meldete „Berliner Zeitung“ in ihrem Web-Kulturteil „Das sind unsere liebsten Netflix-Serien“. Serien-Rankings sind zwar weiterhin Unsinn, aber en vogue und hinnehmbar.  Hinweis: Die Serien sind derzeit auch bei anderen Anbietern zu haben.   Weiterlesen