„Olympic Channel“ des IOC

Evi Simeoni berichtet auf faz.net (04.08.2015, online) von der aktuellen Tagung des IOC, dass das IOC in Zukunft seine Inhalte über alle möglichen digitalen Kanäle verbreiten möchte. Dies solle nicht nur zu den jeweiligen Olympischen Spielen geschehen. Damit wolle man im April 2016 beginnen. Das Angebot solle nicht nur auf die Zeit der Olympischen Spiele beschränkt sein. Wenn man nur aller zwei Jahre 16 Tage „aktiv“ sei, würde man in Vergessenheit geraten, so der Vorstandsvorsitzenden von WPP, des weltgrößten Unternehmens für Werbung und Marketing, der Brite Sir Martin Sorrell, der seine Vorstellungen dem IOC darlegte. Weiterlesen „Olympic Channel“ des IOC

ZDF: Überrumplung im „Sommerloch“ – in sechs Wochen Intendantenwahl

„Gegenkandidaten darf es geben. Bellut soll ZDF-Intendant bleiben“, fasst der Tagesspiegel den Überraschungs-Coup des ZDF-Fernsehratsvorsitzenden Ruprecht Polenz zusammen.

„Der Vorsitzende des ZDF-Fernsehrates, Ruprecht Polenz, hat Anregungen aus der Mitte des Gremiums aufgegriffen und den Punkt Intendantenwahl auf die Tagesordnung der Sitzung am 18. September 2015 in Mainz gesetzt. Die Amtszeit des Intendanten Dr. Thomas Bellut endet im März 2017“, heißt es in der entsprechenden Presseerklärung.

Den von Anfang 2016 vorgezogenen Termin erklärt Joachim Huber im Tagesspiegel mit medienpolitischen Agenda des kommenden Jahres: Reform des Rundfunkbeitrages, Medienrechte an der Fußball-Bundesliga, TV-Lizenzen für die Olympischen Spiele 2018 bis 2024, Start des Jugendangebots. Vielfältige Aufgaben, vielfältige Herausforderungen – da sollen Wahlen und Wahlkampf um die Führungsspitze nicht ablenken, so Joachim Huber. Weiterlesen ZDF: Überrumplung im „Sommerloch“ – in sechs Wochen Intendantenwahl

Beteiligungsstrukturen von ARD und ZDF in der Kritik

Wer gehört zu wem, und was bedeutet das? Der Medienökonom Harald Rau versucht, das Geflecht zwischen Fernsehsendern und Produktionsfirmen zu durchschauen: Nicht nur bei RTL, auch bei den Öffentlich-Rechtlichen scheint dies unmöglich zu sein, berichtet Jörg Seewald in der FAZ (31.07.2015). „Die deutschen Sender und die Produktionsfirmen sind auf geradezu irrsinnige Weise miteinander verwoben“, fasst er sein Interview mit dem Medienökonomen Harald Rau zusammen. Weiterlesen Beteiligungsstrukturen von ARD und ZDF in der Kritik

Zitiert: Fehltritt von Plasbergs Firma hat System im öffentlich-rechtlichen System

„Allerdings hat sich in ARD und ZDF längst ein System der Nebentätigkeiten etabliert: Angefangen bei den Moderatoren von „Tagesthemen“ und „Heute-Journal“, die ihre Fernsehprominenz nutzen, um sich als Redner, Gastgeber oder Werbefiguren engagieren zu lassen, bis zu Dienstleistungen für die Versicherungsbranche, wie jetzt von Plasbergs Ansager & Schnipselmann.“

 

Michael Kohler auf ksta.de, 28.7.2015