Zitiert: Fifa erlebt einen Imageverlust auf dem Werbemarkt

Ein halbes Jahr vor Beginn der WM 2014 in Brasilien waren sämtlich Werbekategorien ausverkauft – nun, vor dem Russland-Turnier bleibt gar ein Platz im Topsegment der „Fifa-Partner“ frei. In Kategorie zwei sind nur fünf der erhofften acht WM-Sponsorplätze besetzt. Drei dieser fünf Firmen sitzen in China, zuletzt stieß an Weihnachten ein Joghurthersteller dazu. Derweil soll Dauerpartner McDonald’s über einen Ausstieg nachdenken. Geradezu absurd ist die Lage in Kategorie drei, die für 20 Regionalsponsoren aus den Kontinenten vorgesehen ist: Hier macht nur die russische Alfa-Bank mit.

 

Thomas Kistner, sueddeutsche.de, 11.01.2018 (online)

Warum die Diskussion pro und contra Adblocker unsinnig ist

„Das Treiben von Werbung ist ebenso legitim wie das Anliegen, diese Werbung nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen. Deshalb halte ich es auch für überflüssig, sich lange mit Argumenten pro und contra aufzuhalten. Die Benutzung eines Werbeblockers bedarf keiner besonderen Begründung. Dass man die Werbung nicht sehen will, ist als Grund nämlich völlig ausreichend.“

 

Thomas Stadler, 18.10.2015 (online)

Zitiert: Große Internetfirmen schaffen ihr eigenes Ökosystem für zielgenaue Werbung

„Denn die großen Internetanbieter von Facebook bis Apple wollen sich nun auch an dem Geschäft der Werbeindustrie beteiligen – und zwar zu ihren Bedingungen. Ihr Versprechen: In ihren Angeboten (das heißt zum Beispiel in der News-App von Apple oder im Stream von…

Dokumentiert: Werbung im öffentlich-rechtlichen Hörfunk

Die Geschichte der Werbung im öffentlich-rechtlichen Hörfunk stellt Christian Breunig in Media Perspektiven (02/2015) dar. Dabei geht er bis in die Gründungszeit des Rundfunks zurück. Er fasst seine Darstellung so zusammen:

„In der medienpolitischen Diskussion über die Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks fordern die Lobbyisten des privaten Rundfunks und vereinzelte politische Akteure eine weitere Reduzierung der Hörfunkwerbung. Neben wirtschaftlichen Interessen des Privatfunks spielen in der Politik offensichtlich ideologische Gründe eine Rolle. Basis der Forderungen ist ein theoretisches Konstrukt, wonach der öffentlich-rechtliche Rundfunk langfristig werbefrei zu sein und entsprechend eine Art „Reinheitsgebot“ zu erfüllen habe. Allerdings steht dieser Forderung entgegen, dass die werbungtragenden öffentlich-rechtlichen Radioprogramme über eine außerordentlich hohe Akzeptanz bei den Hörern verfügen. Zudem scheint gelegentlich in Vergessenheit zu geraten, dass es seit April 2010 für die privaten Radiosender in Deutschland keinerlei zeitliche Werbebeschränkungen mehr gibt, dem privaten Hörfunk also bereits Wettbewerbsvorteile im Werbemarkt eingeräumt wurden.“

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MPK: ZDF-Staatsvertrag, Rundfunkbeitragsstaatsvertrag sowie regionalisierte Werbung

Die Landesregierung Thüringen sorgt für eine kleine Änderung im ZDF-Staatsvertrag, berichtet der Tagesspiegel. „Die Ministerpräsidenten der Länder haben sich geeinigt, wer künftig im Fernsehrat des ZDF vertreten sein soll. Demnach wird auch ein Vertreter von Schwulen, Lesben und Transsexuellen einen Sitz bekommen.“ Thüringen stellte dafür „seinen Platz“ zur Vefügung, den bisher ein Vertreters aus dem Bereich des Verbraucherschutzes besetzen sollte.

 

Der Rundfunkbeitragsstaatsvertrag der Länder soll auch nur minimal nachgebessert werden, meldet die Süddeutsche Zeitung. „Bildungseinrichtungen sollen entlastet werden, Betriebe mit vielen Teilzeitkräften ebenso. Vieles, was umstritten ist, bleibt aber“, so Claudia Tieschky. Weiterlesen MPK: ZDF-Staatsvertrag, Rundfunkbeitragsstaatsvertrag sowie regionalisierte Werbung