Zitiert: Frei zu besserem Fernsehen sein können

Frei von schlechtem Fernsehen sein zu wollen, ist ein weit einfacheres Anliegen, als frei zu deutlich besserem Fernsehen sein zu wollen. Soll heißen, erst wenn der Affekt abgeklungen ist, kann neu gestaltet werden.

Konstruktiver Vorschlag: eine neue Talkshow. Gäste und Moderation in Bademode. Ein dampfender Whirlpool. Nach Wunsch alkoholische Getränke. Die ersten zehn Minuten herrscht Sprechverbot, bis das perfekt alkalische Wasser allen Anwesenden die Alltagssorgen weggeblubbert hat. Dann beginnt das Gespräch. Sendungstitel: Das Abklingbecken.

Bernhard Heckler, Cornelius Pollmer, sueddeutsche.de, 21.06.2024 (online)

Zitiert: „Caren Miosga“ – Gutbürgerliche Langeweile

2,34 Millionen sind knapp die Hälfte des Publikums vom Starttermin im Januar 2024. Die Platzierung am Sonntag um 21 Uhr 45 ist unverändert sehr gut. Der „Tatort“ um 20 Uhr 15 versammelt ein Millionenpublikum, von dem „Sabine Christiansen“, „Günther Jauch“ und „Anne…

Zitiert: Die Stars der AfD im TV und in Podcasts

Die mediale Präsenz der Rechtsradikalen in Gesprächssendungen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist mehr oder weniger Sendezeitverschwendung. Und sie ist schädlich: Eine Talkshow ist kein Ort der Wahrheitsfindung, sondern der Repräsentation. Fernsehen ist ein Forum, aber eben auch immer Schaufenster. Was hier geboten wird,…

Zitiert: Miosgas Bug

Das Konzept von „Caren Miosga“ hat, kurz, in meinen Augen einen Bug. Einerseits ist zwar der Wunsch nach Vertiefung im Format erkennbar, wenn es um Sachthemen geht und ein Gast aufnimmt, was ein anderer gesagt hat, statt am anderen Spektrum der Weltbetrachtung…