Zitiert: Das Gesellschaftsbild des Talks ist demokratisch fragwürdig

Denn den Zuschauern wird die Rolle von passiven Beobachtern zugewiesen, die Politik bewerten wie Internethändler. Talk vergrößert die Distanz zwischen Wählern und Politik, anstatt die Bürger zum Handeln zu ermutigen. Würde nur ein kleiner Teil der Millionen vor Talks verbrachten Stunden für…

Zitiert: „Presseclub“ der ARD, ein Plädoyer für den mündigen Zuschauer

Täglich stellen sich Redaktionen die Frage, wie sie mit ihrem Journalismus die Leserinnen, Zuhörer und Zuschauer erreichen können. Für die Privaten gilt dies genauso wie für die Öffentlich-Rechtlichen. Gerade bei Letzteren führt die Auseinandersetzung mit dieser Frage aber häufig zu unangenehmen und…

Zitiert: Kein Innehalten mehr

Zu lernen wäre aus dem neunminütigen, scharfen Wortgefecht zwischen der FDP-Politikerin und dem Talkmaster, das ausgerechnet der Militärhistoriker Sönke Neitzel mit der Bitte um rhetorische Abrüstung beendete: Dies genau sind die Zeiten, vor denen kluge Medientheoretiker immer gewarnt haben – erst wird gesendet, dann gedacht. Wenn es Podcasts und Tweets gibt, werden sie halt auch befüllt. Was, wenn sogar die, die nicht manipulieren wollen, nicht mehr innehalten?

Susan Vahabzadeh, sueddeutsche.de, 20.10.2023 (online)

Zitiert: Themen der Talkshows – Wo bleiben Flüchtende, Inflation, Corona?

„Maybrit Illner“ und „Anne Will“ thematisieren den Ukrainekrieg, und „Hart aber fair“ behandelt Italien: Das geht an den Sorgentabellen der Bürger vorbei. […] Die Talkshowredaktionen von ARD und ZDF müssen aufpassen. Natürlich ist eine Debatte über den Umgang mit Flüchtenden und Migration…