Zitiert: Altersbeschränkungen für soziale Medien greifen zu kurz

Eine neue UNICEF-Analyse zeigt: Altersbeschränkungen für soziale Medien allein reichen nicht aus, um Kinder und Jugendliche wirksam zu schützen. Entscheidend ist, dass Regulierung dort ansetzt, wo Risiken entstehen – bei den Plattformen selbst. […] Weltweit nimmt die politische Dynamik rund um Altersbeschränkungen…

Zitiert: Soziale Medien als eine wunderbare Bereicherung

Ich bin skeptisch bei den aktuellen Debatten über ein Social-Media-Verbot für Jugendliche. Ja, wer sehr viel Zeit am Handy verbringt, ist tendenziell wahrscheinlich einsamer. Aber selbst da ist nicht ganz klar, was Ursache und was Folge ist. Viele Menschen nutzen Social Media vielleicht gerade, um ihrer Einsamkeit zu entkommen. In der Breite, auch bei Jugendlichen, ist der nachweisbare Zusammenhang zwischen Social-Media-Nutzung und Einsamkeit sehr schwach. Wenn man eingeschränkt, krank und weniger mobil ist, können die sozialen Medien eine wunderbare Bereicherung sein.

Maike Luhmann, sueddeutsche.de, 29.03.2026 (online)

Zitiert: Daran könnte ein Social-Media-Verbot scheitern

Laut einem Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes im Bundestag gibt es in Deutschland hohe rechtliche Hürden für ein mögliches Social-Media-Verbot für Kinder. Diese ergeben sich vor allem aus EU-Recht, wie aus dem Gutachten hervorgeht. Der Wissenschaftliche Dienst verwies insbesondere auf die bereits bestehenden…

Zitiert: Wut als Geschäftsmodell boykottieren

Solange Wut das lukrativste Geschäftsmodell des Netzes bleibt, ist jeder nicht geklickte Köder ein kleiner Sabotageakt.

Die Herausforderung unserer Gegenwart besteht also nicht darin, immer schneller zu reagieren, schärfer zu urteilen oder lauter zu widersprechen – sondern darin, sich dem permanenten Erregungsangebot zu entziehen. Nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Protest.

Michael Moorstedt, sueddeutsche.de, 05.03.2026 (online)