Dokumentiert: Rundfunkbeitrag für Angebote Dritter

In seinem Buch „Journalismus am Abgrund – Wie wir in Zukunft Öffentlichkeit finanzieren“ legt Marc Jan Eumann seine Idee dar: „Die Faustregel, die wir erreichen müssen, lautet: Was alle – über die Haushaltsabgabe – finanzieren, muss auch bei allen ankommen. Wenn das journalistische Ökosystem öffentlich-rechtlicher Rundfunk dazu allein nicht mehr in der Lage ist, müssen andere in die Finanzstruktur integriert werden.“

 

Marc Jan Eumann zur Haushaltsabgabe im Jahre 2011, zitiert von Stefan Laurin in NEWSROOM, der Marc Jan Eumann als „derzeit wohl gefährlichsten Medienpolitiker“ bezeichnet

Neue Richtung der Debatte, um den Privatfunk aus allen Verpflichtungen zu entlassen

„Der Gesetzgeber muss also nur, soweit im Privatfunk Defizite an Meinungsvielfalt bestehen, einen Ausgleich durch die öffentlich-rechtlichen Anstalten ermöglichen. Zugespitzt formuliert: Je schlechter der Privatfunk die freie individuelle und öffentliche Meinungsbildung ermöglicht, desto mehr öffentlich-rechtlichen Rundfunk darf es geben – und umgekehrt.“ (Bernd Hartmann, FAZ, 12.06.2014) Weiterlesen Neue Richtung der Debatte, um den Privatfunk aus allen Verpflichtungen zu entlassen

Staatlicher Spanischer Rundfunk soll 200 Mio. Euro einsparen

Die größte spanische Rundfunkanstalt Corporación Radiotelevisión Española (RTVE) hat insgesamt sechs Fernsehsender und fünf Radiokanäle. Seit 2007 wurden massiv Arbeitskräfte abgebaut. Ungefähr 40 Prozent der Mitarbeiter wurden entlassen oder vorzeitig in den Ruhestand verabschiedet. Zudem musste man aufgrund der finanziellen Engpässe einige hochdotierte Lizenzen für Sportübertragungen trotz regelmäßig höchster Einschaltquoten aufgeben.

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