Zitiert: Rundfunk wird im Katastrophenfall gebraucht

In einem wichtigen strategischen Punkt formulierten die Emissäre in den Arbeitsgruppen jedoch abweichende Ziele: „Das UHF-Band steht primär Medien und Kultur zur Verfügung“, steht im Bericht der Arbeitsgruppe 14. Dagegen formulierte die Arbeitsgruppe Innenpolitik: „Der Digitalfunk BOS (Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben)…

Zitiert: Drastischer Hörerrückgang bei Radio 3

100 Prozent Zuversicht trotz 30 Prozent Verlust? Die neu strukturierte Kulturwelle des RBB-Radios verliert deutlich an Reichweite, die Verantwortlichen geben sich dennoch optimistisch. Doch um den Rückgang zu stoppen, müssen sich Dinge ändern. Das sind ernüchternde Zahle: Radio 3, die Kulturwelle des…

Zitiert: Radio verträgt keine Täuschung

Wir dürfen uns nicht verstellen. Radio verträgt keine Täuschung. Eine Ansprache, die als anbiedernd empfunden wird, hat verloren. Und ich glaube nicht, dass wir uns besonders aufhübschen müssen für ein junges Publikum und Attitüden übernehmen, von denen wir glauben, dass die jungen Leute jetzt so sprechen. Wir müssen nur sehr klar in der Sprache sein, Kulturjournalismus darf nicht jargonhaft sein. Im Übrigen kann ich mir vorstellen, dass wir mal Moderatorinnen und Moderatoren mit Akzent bekommen. Bei uns fällt ja schon jemand auf, der einen bayerischen Einschlag hat. Da kann unsere eigene Welt noch größer werden.

Ralf Müller-Schmid, sueddeutsche.de, 12.03.2025 (online)

Zitiert: True-Crime-Beiträge oft nur eine Verkaufsmasche

Die Inflation von True-Crime-Formaten ist ökonomisch begründet, nicht journalistisch. Beiträge über Mord und Totschlag wecken Aufmerksamkeit, versprechen Profit, erzielen Reichweite. Über Kriminalfälle zu berichten ist eine sinnvolle Aufgabe, solange dies in einem angemessenen Rahmen geschieht. Eine Gesellschaft, in der Kriminalität verschwiegen wird,…