Zitiert: Über Julia Beckers Glaubwürdigkeit

In den vergangenen Jahren wurde Becker nicht müde, der Branche ihre Botschaften mitzuteilen. Mal kritisierte sie die reine Profitsucht ihrer Kollegen und warb für mehr „Qualitätsjournalismus“. Dann warnte sie vor Clickbait und Zuspitzung. Sie prangerte toxische Männlichkeit im Journalismus an, forderte mehr…

Zitiert: Warum die 30-Minuten-„Tagesschau“ am Ziel vorbeischießt

Mit Podcasts zur Schlagzeilen-Einordnung flüchten ARD und ZDF aus der selbstgemachten Profilierungszeitkrise ihrer Nachrichten-Formate, die sich zunehmend ähnlicher werden. Ist eine längere „Tagesschau“ die Lösung? Oder mehr Mut zur moderierten Tiefe, wie Peer Schader glaubt? […] Mit ihrer Podcast-Vertiefungsambition attestieren sich die…

Zitiert: Auch Journalisten müssen Verantwortung tragen

Wenn Journalisten politisch gestalten wollen, sollen sie kandidieren. Wenn sie schreiben, sollen sie aufklären – nicht vernichten. Wir sind zu einem Land geworden, das weniger verzeiht als früher. Und das ist eine schlechte Entwicklung. Denn wenn wir niemandem mehr eine zweite Chance geben, haben wir als Gesellschaft versagt.

Christian Schertz, sueddeutsche.de, 15.05.2025 (online)

Zitiert: Wenn Medien und Journalismus trotz aller Bemühungen nicht besser werden

Informations- und Nachrichtenkompetenz ist heute zur notwendigen Schlüsselkompetenz geworden, um medialen und kommunikativen Fehlleistungen souverän begegnen zu können, um gesellschaftlichen Spaltungen divergierender Teilöffentlichkeiten vorzubeugen und um überhaupt wieder miteinander ins Gespräch zu kommen. Der Idealist Michael Haller hat auch das erkannt. Wenn Medien und Journalismus trotz aller Bemühungen nicht besser werden, dann müssen die (zukünftigen) Mediennutzenden besser, müssen medienkompetenter werden.

Benjamin Bigl, IfKM Leipzig, 16.04.2025 (online)