Zitiert: Wie man dem fundamentalen Wandel der Mediennutzung begegnet

Wappler verweist auf die massive Zunahme der Streaming-Stunden in den letzten Jahren. Doch dieser Wandel bringt eine enorme organisatorische und finanzielle Herausforderung mit sich. Das Unternehmen muss einen schwierigen Spagat aushalten: Einerseits muss das klassische, lineare Programm für das Stammpublikum weiterlaufen, andererseits sind Investitionen in die digitale Zukunft nötig – und das bei sinkenden Budgets. „Es ist die Gleichzeitigkeit, die man bewältigen muss“, so die SRF-Direktorin. Man müsse Finanzen für das Neue freischaufeln, die man eigentlich gar nicht habe, da das lineare Programm weiterhin Kosten verursache.

persoenlich.com, 24.01.2026 (online)

Zitiert: Donald Trump als „der ehrlichste Präsident der USA seit Langem“

Trump wird manchmal als pathologischer Lügner im Weißen Haus dargestellt. Vielleicht ist aber auch das Gegenteil richtig, und er ist, was die großen Ziele betrifft, der ehrlichste Präsident der USA seit Langem. Was nicht heißt, dass diese Tugend irgendetwas aufwiegen würde. […]…

Zitiert: Monologe bestimmen uns

Der Krieg ist der perfekte Monolog. Man will die Antwort des anderen nicht hören. Die Funktionen von Philosophie oder Gesellschaftswissenschaft hat heute das Feuilleton übernommen. Lebensberatung oder moralische Bewertung statt Erkenntnis.

Hans-Eckart Wenzel, berliner-zeitung.de, 16.01.2026 (online)

Zitiert: Woran die Skalierung der KI-Agenten bisher scheitert

KI-Agenten sollen Prozesse automatisieren und Produktivität heben. Doch nur wenige Unternehmen schaffen den Sprung aus Pilotprojekten. Nicht die Technik, sondern Integration, Datenqualität und Führung bremsen. […] Schließlich nennen Experten einen häufig unterschätzten Faktor: fehlende strategische Verankerung. Erfolgreiche KI-Pioniere unterscheiden sich laut einer…

Zitiert: Google, Meta und Amazon fressen alle anderen auf

Der Verband der Mediaagenturen sagt für dieses Jahr Werbeumsätze von 31,6 Milliarden Euro voraus. Mehr als die Hälfte davon geht an Google, Meta und Amazon. Setzt sich der Trend fort, beherrschen sie den Markt bald ganz. Und nicht nur den Markt. […]

Denn hier geht es nicht allein um Werbeeinnahmen und Umsätze, sondern um eine digitale Megastruktur, die den Wettbewerb vernichtet, den öffentlichen Raum definiert und die Demokratie aushöhlt. Sie wächst und wächst und wächst. Nicht mehr lange, und der Marktanteil der ausländischen Techgiganten beträgt 75 und dann 100 Prozent. Und die anderen sind – weg.

Michael Hanfeld, faz.net, 15.01.2026 (online)