Zitiert: Dieselben Regeln für alle Informationsangebote

Ganz grundlegend muss gelten, dass jeder, der Informationsangebote produziert und verbreitet, dafür auch Verantwortung zu übernehmen hat, weil er öffentliche Meinungsbildungsprozesse wesentlich mitgestaltet. […] Die künftige Regulierung muss daher von der Nutzerperspektive aus gedacht werden. Aus Sicht der Nutzer macht es schließlich…

Zitiert: Persönlicher Erfolg von Frauen sei kein Beweis für Fairness in der Branche

In ihr Berufsleben sei sie „reingegangen mit der Überzeugung, wenn ich gut genug bin, dann schaffe ich das, ganz egal, ob ich eine Frau bin. Oder wenn mich das Glück trifft, trifft mich das Glück“. Dass es da dieses Missverhältnis zwischen Männern…

Klick-Tipp: Wie Innovation im Journalismus gefördert werden kann

Innovation ist für Medien essenziell, stößt aber oft auf individuelle, organisationale und systemische Hürden. Inzwischen macht sich eine wachsende Zahl externer Förderer für journalistische Innovationen stark, darunter der WPK-Innovationsfonds. Die Kommunikationswissenschaftler Anja Noster und Christopher Buschow von der Hamburg Media School hatten…

Zitiert: Der Meinungskorridor ist tatsächlich enger geworden

Aber meine Lösung sieht nicht so aus, dass man ihn wieder erweitern sollte. Sondern man sollte die Perspektivenvielfalt erhöhen, indem mehr Menschen aus der Gesellschaft ungefiltert zu Wort kommen. Ich möchte kein linkes Politmagazin sehen und auch kein rechtes. Sondern knallharte Recherchen. Ich möchte politische Einschätzungen, die nicht getragen sind von einer Ideologie. Sich zu positionieren in einem politischen Spektrum, halte ich für nicht mehr zeitgemäß. Auf dieser Basis könnte der öffentlich-rechtliche Rundfunk mehr Vertrauen schaffen.

Jörg Wagner, sueddeutsche.de, 26.12.2025 (online)

Zitiert: Was Medien leisten könnten

Medien und Institutionen insgesamt sollten häufiger gelungene Lösungswege, Dialogprozesse und erfolgreiche Kompromisse sichtbar machen – ohne Probleme zu verharmlosen. Solche Beispiele stärken das Vertrauen, dass Konflikte in unserer Gesellschaft bearbeitbar sind. Zudem sollten öffentlich-rechtliche Medien gezielt Räume fördern, in denen Menschen miteinander statt übereinander sprechen. Dazu gehören transparente Debattenformate, verständliche Einordnungen und Angebote, die Beteiligung ermöglichen und Konflikte konstruktiv moderieren. Mit guten Formaten wie den „ZDFspaces“ entstehen beispielsweise digitale Dialogräume.

Stefan Gruhner, ZDF-Fernsehrat-Newsletter, 11.12.2025 (online)