Zitiert: Verblühte Presselandschaften in Ostdeutschland

Weitgehend in Vergessenheit geraten ist hingegen die Geschichte des Medienaufbruchs in der DDR. Anfang 1990 entstanden mehr als 100 neue Zeitungen, viele nannten sich „andere Zeitung“. …. Die Kommunikationswissenschaftlerin Mandy Tröger hat zu den Zeitungsneugründungen in der DDR geforscht. „Im März haben…

Der 3. Oktober in den Medien: „routiniertes DDR-Gedenken“

Fürs Gedenken an Ereignisse von nationaler Wichtigkeit gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder baut man ein Denkmal oder man richtet einen Feiertag ein. Letzteres gilt für die Deutsche Einheit. Allerdings geht von dem Datum selbst wenig Strahlkraft aus. Nicht selten wird ja an…

Zitiert: Trotz Erneuerung keine gesamtdeutsche Zukunft für das „Ostfernsehen“

Zwischen Ende Oktober 1989 und April 1990 entstehen 39 neue Sendeformate für beide Programme, darunter Magazine wie Klartext (Inland), Meridiane (Ausland) Kaos (Kultur) oder Ozon (Umwelt), die Talksendungen Disput und Donnerstagsgespräch, die – bis dahin undenkbar – live bei aktiver Teilhabe der…

Weniger als ein Viertel der Befragten vertraut der Nachrichtenberichterstattung von ARD und ZDF „voll und ganz“

Bernd Blöbaum vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster und dem DFG-Graduiertenkolleg „Vertrauen und Kommunikation in einer digitalisierten Welt“ hat in der Media Perspektiven 12/2018 (S. 601 ff.) „Bezugspunkte für Medienvertrauen“ vorgelegt. Zum einen stellt er fest, dass „Vertrauen und Misstrauen ….…

Zitiert: Entfremdete Medienelite – „Soziale Herkunft prägt Berichterstattung“

Die Chefs der großen Medienunternehmen sind vor allem Männer aus gutem Hause, sagt Elitenforscher Michael Hartmann. Er sieht Handlungsbedarf bei der Ausbildung junger Journalisten. „Diese Entfremdung zeigt sich zum Beispiel, wenn in den Medien steht: Uns ging’s noch nie so gut wie…