Zitat: Eingeforderte Distanzierung als Unterwerfungsgeste Zeichen des Rassismus

„Genauso schlimm ist aber der in sich widersprüchliche Bekenntniszwang, der allen Muslimen auferlegt wird: Sie sollen schwören, dass sie in erster Linie Bürger sind, nicht Mitglieder einer Glaubensgemeinschaft. Gleichzeitig soll jeder von ihnen im Namen des Islam und seiner Gemeinde erklären, dass…

Studie: Journalisten fühlen sich in ihrer Freiheit eingeschränkt

Der Druck auf die Arbeitsbedingungen von Journalistinnen und Journalisten nimmt in der Schweiz zu, berichtet blick.ch. Damit werde die Berichterstattungsfreiheit eingeschränkt, so eine Studie der Universität Freiburg. Es gebe kam „Zeit für vertiefende Recherchen und die Pflege von Netzwerken“. Die Folgen: Rückgang journalistischer Sorgfalt und eine oberflächlichere Bearbeitung von Themen. Die Breite der Berichterstattung werde in Zeiten der Medienkrise eingeschränkt, da „eher selten Berichte über Anzeigenkunden veröffentlicht“ werden, die für deren Image schädlich sein könnten. Weiterlesen Studie: Journalisten fühlen sich in ihrer Freiheit eingeschränkt

Dokumentiert: Owned Media versus Paid media

„Owned Media steht für Kanäle, die von Firmen bereitgestellt werden: Kundenmagazine, Homepages, Social-Media-Auftritte. Das Gegenstück ist Paid Media, also Zeitungsanzeigen, Werbebanner im Internet, TV-Spots. Laut einer McKinsey-Studie von 2012 wird die deutsche Wirtschaft ihr Budget für bezahlte Werbeplätze bis 2015 nur um 0,7 Milliarden Euro steigern, jenes für eigene Informationskanäle aber um 4,5 Milliarden Euro. Warum soll man dann noch herkömmliche Werbung schalten, deren Effekt sowieso fraglich ist, wenn man die Geschichten selber kreieren und verbreiten kann, man also zum Medienakteur werden kann?“ fragt Christof Gertsch in der NZZ (16.12.2014)

 

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„Der Tagesspiegel” mit Geschäftserweiterung auf dem Weg zum Lobbydienstleister?

„Der Tagesspiegel verkauft auf seiner „Agenda 2015“-Konferenz Redezeit an Lobbyisten“, kritisiert Petra Sorge auf Cicero. „Für einen fünfstelligen Betrag gibt es sogar ein eigenes Podium. Die Verbände Stahl, Chemie, Energie- und Wasserwirtschaft griffen zu“.

Die Zeitung „liefert vielen Lobbyverbänden mit der Konferenz eine Plattform, über die sie ihre Themen und Interessen gegenüber der Politik platzieren und wichtige Kontakte knüpfen können. Brisant ist, dass die teilnehmenden Verbände zum Teil Geld dafür zahlen, das Programm der Konferenz mitgestalten zu können“, stellt Lobbycontrol fest. Weiterlesen „Der Tagesspiegel” mit Geschäftserweiterung auf dem Weg zum Lobbydienstleister?

Dokumentiert: Anteil der Minderheiten unter Journalistinnen und Journalisten

„Obwohl Minderheiten laut Lehrman 39 Prozent der US-Bevölkerung ausmachen, stagniere ihr Anteil in den Redaktionen seit zehn Jahren zwischen 12 und 14 Prozent. In Deutschland sind es nach Schätzungen zwei bis drei Prozent – bei einem Bevölkerungsanteil von 20 Prozent Migranten.“

 

Andrea Dernbach im Tagesspiegel, 1.12.2014

 

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