Zitiert: Wenn man über die Medienkrise wie über die Coronakrise berichten würde

Ein Gedankenexperiment: Würde man über die Medienkrise so reden, wie man über die Coronakrise redet, dann klänge das in etwa wie folgt: „Die Inzidenz an Falschinformation pro 100.000 Ein­woh­ne­r*in­nen ist erneut auf ein Rekordhoch gestiegen. Die Kapazitäten für Faktenchecks werden knapp. Immer…

Zitiert: „redaktionelle Gesellschaft“ braucht ein eigenes Schulfach

Ich selbst werbe seit vielen Jahren in Ministerien und auf Bildungskongressen ziemlich erfolglos für die Idee einer redaktionellen Gesellschaft, die im Kern besagt: Die Maximen des guten Journalismus müssen zu einem Element der Allgemeinbildung werden. Diese lauten beispielsweise: „Prüfe erst, publiziere später!…

Ungezügelter Kapitalismus treibt Diversitätsstandards voran

Vorstandschef Mathias Döpfner plant nach der Affäre Reichelt US-konforme Konzernregeln. Der Medienkonzern Axel Springer will seine Angestellten dazu verpflichten, sexuelle Beziehungen von Führungskräften mit Mitarbeitenden offenzulegen. Das sagte Vorstandschef Mathias Döpfner der Financial Times. Springer müsse sich auf dem Weg zu einem…

Zitiert: Verkleidung von Wertekonflikten als Wissenskonflikte

Zwar sind Wertefragen von Wissensfragen, wie schon Max Weber gesehen hat, kaum systematisch zu trennen, aber das Bemühen um ihre Unterscheidung ist zentral, um deutlich zu machen, wo die Verantwortung der Wissenschaft endet und jene der Politik beginnt. Gelingt das nicht, verlieren…

Zitiert: Wut und Weltbild – Drei Mythen über Polarisierung in Deutschland

Polarisierung. Kaum ein Konzept wurde in letzter Zeit häufiger als Erklärung für den Zustand der deutschen Gesellschaft verwendet. In der Tat ist Polarisierung ein starkes Narrativ. Doch starke Narrative verleiten oftmals zur Verallgemeinerung. Im Folgenden werden drei weitverbreitete Mythen über Polarisierung in…