Zitiert: Es gibt nur weniger Gründer im Medienbereich

Vielleicht sind bestimmte Berufskulturen weniger gründungsorientiert, wie Wissenschaftler, Beamte und eben Journalisten. Heute überhöhen wir das Gründen in akademischen Kreisen, man spricht von Private Equity oder Strategieberatern. Dabei vergisst man, wie selbstverständlich es in Handel und Handwerk ist. Unter Friseuren oder Tischlerinnen ist es sehr gängig, zu sagen: „Ich mache jetzt mein eigenes Ding!“ Diesen Geist findet man bei Journalisten kaum. […]

Und Medien sind meist Manufakturen, keine Scaler. Trotzdem sind die wertvollsten Unternehmen der Welt heute Werbeträger-Unternehmen.

Sebastian Turner, journalist.de, 20.07.2026 (online)

Zitat: Die mediale Aufmerksamkeitsökonomie hat sich verändert

Die mediale Aufmerksamkeitsökonomie hat sich verändert, auch und insbesondere bei Themen, die in juristische Grauzonen hineinragen. Innerhalb weniger Tage nach der kurzfristigen Ausladung haben Danger Dan, Igor Levit und ihr Team eine Veranstaltung auf die Beine gestellt, die nun sogar noch vor der Ausstrahlung von „Die Anstalt“ stattfand. Was danach im linearen Fernsehen lief, wurde von den beiden diskursiv längst eingeholt.

Konstantin Nowotny, taz.de, 22.07.2026 (online)

Zitiert: Lokaler Werbemarkt für lokale Medien

Die Anzeigenblätter, die ausnahmslos von lokaler Printwerbung leben, liegen bei 1,3 Milliarden Euro Jahresumsatz in Deutschland. Teilt man das durch die Anzahl der Deutschen, ergibt es ungefähr 16 Euro pro Kopf. Wenn Sie einen Landkreis mit 100.000 Einwohnern haben, multiplizieren Sie die…

Zitiert: Österreichs Koalition einigt sich auf neue Medienförderungen mit über 55 Millionen Euro

Die Regierungsparteien haben sich nach STANDARD-Informationen aus Koalitionskreisen am Sonntag auf ein Paket neuer Medienförderungen geeinigt. Auf Anfrage bestätigt das Medienministerium grundsätzlich das Paket, äußert sich aber nicht zu Details der Einigung. Nach bisherigen Informationen wurde über 55 Millionen Euro neue Medienförderungen…