Zitiert: Kultur bei den Öffentlich-Rechtlichen

Es scheint ein Muster vorzuliegen: Öffentlich-rechtliche Programmdirektoren streichen Kultursendungen, Künstler und Intellektuelle legen Einspruch ein, am Ende trifft man sich in der Mitte. …. Wenn man sich dann umhört unter den Kulturchefs des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und sie fragt, was sie eigentlich einzuwenden…

Zitiert: War ARD-Kulturplattform in einer früheren Rundfunkstaatsvertragsnovelle schon vereinbart worden

Der Chef der Staatskanzlei Sachsen-Anhalt, Kulturminister Rainer Robra (CDU), sagte laut epd medien (46/20, 13. November 2020), die Anstalten hätten mit der Kulturplattform einen Auftrag aus einer früheren Staatsvertragsnovelle umgesetzt, allerdings mit erheblicher Verspätung. „Insofern verwundert es, dass jetzt doch eine Art…

Zitiert: Wer von der BBC noch profitiert

Aber nicht nur die BBC selbst profitiert von ihrer bedeutenden Stellung. Zugleich bildet sie immer neue Generationen von Tontechnikern, Regisseurinnen, Grafikdesignern, Journalistinnen, Kameraleuten, Schauspielerinnenn, Musikern, Spezialistinnen für Digital Engineering und viele weitere aus. Die BBC unterhält neun Orchester und ist ein Eckpfeiler der klassischen Musik in Großbritannien. Zugleich bietet sie nach wie vor den World Service, der allwöchentlich in rund 40 Sprachen mehr als 200 Millionen Menschen erreicht.

Misha Glenny, sueddeutsche.de, 14.11.2020 (online)

Zitiert: funk – Kapitulation statt Politik

Man sieht dies sehr schön am Projekt „funk“, dem „jungen Angebot“ von ARD und ZDF, das von Beginn an als Zulieferer für Facebook und andere konzipiert wurde. Die Plattformen danken herzlich für so viel kostenlose Zuträgerschaft. Von einer Selbstbehauptung der öffentlich-rechtlichen Einrichtungen keine Spur. Selbst wenn man noch einmal die Gespräche von Günter Gaus sehen will oder alte „Tatorte“ mit Kommissar Trimmel, schaut man in der ARD-Mediathek in die Röhre, wird bei Youtube aber bestens bedient.

Diese digitale Selbstverzwergung wird auch an der geplanten Einrichtung einer ARD-Kulturplattform deutlich.

Bernd Gäbler, tagesspiegel.de, 25.07.2020 (online)