Zitiert: Zeitschrift „Sinn und Form“ in der DDR

Wie haben die Schriftsteller in der DDR diskutiert? Im nun online gestellten Archiv der Zeitschrift „Sinn und Form“ kann man das nachlesen. […] Ein zusätzlicher Reiz der Lektüre kommt dadurch zustande, dass sich die jeweiligen Wendungen und taktischen Manöver der DDR-Kulturpolitik in…

Zitiert: Man kann in der Kunst nichts verbieten

Ich glaube, dass man in der Kunst nichts verbieten kann, weil es dann immer wiederkommt. Die Konfrontation, der Konflikt, der Widerspruch treiben die Kunst, nicht die Übereinstimmung. Aber ein Widerspruch, den man aushält und nicht gleich wegrennt. […] Mit unausgesprochenen Pflichten und…

Zitiert: Kulturpolitik muss der Zersplitterung gerecht werden

Kulturpolitik, die die Gesellschaft der Gegenwart repräsentieren will, kann deshalb nicht mehr nach dem einen gemeinsamen Nenner suchen, sondern muss dieser Zersplitterung gerecht werden. Auch wenn manche es nicht wahrhaben wollen: Die Leitkultur der Gegenwart ist divers, und Jolly hat gezeigt, dass es möglich ist, genau das abzubilden. Statt sich an vermeintlichen „Normen“ aus der Vergangenheit festzuhalten, kann man Jollys Idee als Chance begreifen: die Splitter der Kultur und damit der Gesellschaft in ihren Einzelteilen zumindest wieder für einen Moment zusammenzuführen.

Nicolas Freund, sueddeutsche.de, 29.07.2024 (online)

Zitiert: Jetzt greift die Bundeswehr nach zivilen Funk-Frequenzen

Kriegsfähigkeit: Armee beansprucht knappe Funkfrequenzen. Terrestrisches Fernsehen und Mobilfunk sollen weichen. Kommt die Kriegswirtschaft im Äther? Die anstehenden militärischen Auseinandersetzungen mit der feindlichen Welt außerhalb der Nato werfen ihre Schatten voraus. Und so wird die Gelegenheit genutzt, einen seit Längerem bestehenden Streit…