Zitiert: Berliner Zeitung – Die Entscheidung des Teams zählt

Wir sind überzeugt, dass der Journalismus seine beste Zeit noch vor sich hat. Wir glauben aber auch daran, dass der Journalismus von morgen reformiert werden muss, um seine Glaubwürdigkeitsprobleme zu lösen, seine Reichweite zu erhöhen und Wege in nachhaltige Geschäftsmodelle zu finden.…

Zitiert: Medienhäuser müssen mehr als Verteilmaschinen sein

Die allermeisten Medienhäuser waren bis jetzt nicht in erster Linie Inhaltsproduzenten, sondern im Wesentlichen Verteilmaschinen: Sie haben davon gelebt, dass sie hocheffiziente Verteilkanäle zu ihrem Publikum aufgebaut haben. Dafür haben sie manchmal Inhalte benötigt. Das Businessmodell bestand aber darin, auf diesen Verteilkanälen…

Zitiert: Wie Lügen zur Wahrheit werden

Wenn ich Ihnen sage: ‚Der Himmel ist grün‘, dann ist es gar nicht so sehr mein Ziel, dass Sie mir auf Anhieb glauben. Mein Ziel ist es vielmehr, so häufig zu behaupten, der Himmel sei grün, bis Ihre Ressourcen, den Widerspruch auszuhalten, erschöpft sind und Sie einlenken und sagen: ‚Das ist Ihre Meinung. Ich denke, der Himmel ist blau. Es gibt wohl keine Möglichkeit, die Farbe des Himmels objektiv festzustellen.‘ Steter Tropfen höhlt den Schädel.

Marina Weisband, zeit.de, 26.01.2017 (online)

Stefan Raue: „Die Einordnung ist das Wichtigste“

Wir haben, zugespitzt gesagt, die merkwürdige Diskussion, Medien wären gut, wenn sie nur das abbilden, was ist. Und so einfach ist die Geschichte nicht. Fakten sagen für sich gar nichts, die Einordnung ist das Wichtige, der Diskurs darüber ist das Wichtige. Meinung ist keine Kampfansage an den anderen, ist kein Beitrag zum inneren Bürgerkrieg. Es kommt nur darauf an, dass Meinungen in einer fairen Weise diskutiert werden können. …. Öffentlich-rechtliche Medien haben zwei Aufgaben: zu spiegeln, was in der Gesellschaft ist. Und es einzuordnen. Wir können auf keines von beiden verzichten.

Stefan Raue, faz.net, 15.11.2020 (online)

Zitiert: Journalismus braucht funktionierende Öffentlichkeit als „Resonanzraum“

Zwei Drittel der republikanischen Wähler vertrauten vor allem Fox News, während für das Lager der Demokraten immerhin noch fünf Medien relevant seien, denen zumindest ein Drittel der Befragten vertraue. Eine gemeinsame Öffentlichkeit sei hier bereits eine Fiktion. Dies stehe durchaus im Einklang…