Zitiert: Ausgewogenheit ist ein falsches Ideal

Wenn man sich die Literatur über die Herkunft von Sars-CoV-2 anschaut, merkt man, dass gar keine Debatte herrscht: In der relevanten Forschung spricht alles dafür, dass das Virus natürlichen Ursprungs ist. Es gibt es in diesem Fall also gar keine “zweite Seite”. Daher ist es meiner Meinung nach die Pflicht des Journalismus, diesen Fakt widerzugeben und nicht mit dieser journalistischen Daumenregel zu argumentieren. Aber klar, die Arbeit der Medienschaffenden ist nicht einfach. Es braucht Engagement und Ressourcen, um solche Studien zu verstehen. Wenn man dies nicht investieren will, dann soll man auch nicht Journalismus machen.

Marko Kovic, persoenlich.com, 29.4.2021 (online)

Zitiert: Innovation heißt Neues aufbauen, Altes abreißen

In dem Moment, in dem du eine Innovationseinheit aufbaust, die etwas Neues machen soll, empfiehlt er auch eine Einheit daneben zu setzen, die Dinge abbaut.

Eine Abwrackeinheit oder so. Diese Idee habe ich noch nie gedacht. Ich weiß auch warum: weil Abwracken niemand geil findet! Aber im Grundsatz ist da natürlich was dran. Ich habe auch gelernt, dass man niemals Zeit hat, sich auf einem Konzept auszuruhen, sondern sich immer weiter anpassen und testen muss. Was wiederum dazu führt, dass man einen langen Atem braucht mit Innovationseinheiten.

Alexander Nieschwietz, BR next, medium.com, 14.04.2021 (online)

Zitiert: Eine neue Sprache für die Verkehrsberichterstattung

Ob „Vierjähriger läuft gegen Auto“ oder „Radfahrerin stürzt in abbiegenden Lkw“:  Die Wortwahl in Polizeimeldungen und Zeitungsartikeln hält die Schuld häufig von Autofahrer:innen fern. Das prägt das Bewusstsein und behindert eine Mobilitätswende. …. In Großbritannien und den USA haben Wissenschaftler:innen viel über…

Zitiert: ZDF will mehr konstruktiven Journalismus bieten

Zum Geburtstag will das ZDF verstärkt auf gute Nachrichten setzen – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Neben dem normalen Nachrichtengeschäft soll verstärkt der sogenannte konstruktive Journalismus Einzug halten. Nach Ostern, genau genommen für den 7. April, ist der Start eines…

Zitiert: Junge Leute sind bereit, für gute Inhalte zu bezahlen

Über alle Altersgruppen und Angebotsformen (Print, E-Paper, kostenpflichtige Web-Angebote) hinweg, gaben 83 Prozent der Nutzer an, bereit zu sein, künftig für professionell vor Ort recherchierte und aufbereitete Inhalte Geld auszugeben. Mehr noch: Bei den unter 30-Jährigen waren es sogar 88 Prozent, also rund neun von zehn Befragten.

Ben Krischke, meedia.de, 25.03.2021 (online)