Zitiert: Warum man SZ liest

Der eine Teil des Publikums (siehe oben) liest die SZ nicht wegen einzelner Geschichten oder Kommentaren. Er kauft die Zeitung als Ganzes, als Wesen. Der andere Teil dagegen entdeckt die Zeitung über einzelne Artikel, Themen und/oder Beiträge. Wenn es gut geht, identifizieren möglichst viele dann das Ganze hinter dem Einzelnen. Und wenn es besonders gut geht, wollen diese Nutzer, die zu Lesern werden, als Folge der Kette Wahrnehmung – Aufmerksamkeit – Interesse – Zuordnung nicht mehr nur Einzelnes nutzen, sondern das Ganze.

Kurt Kister, sueddeutsche.de, 6.10.2022 (online)

Zitiert: Corona und die Entortung der Redaktion

Zu den großen technischen und strukturellen Umwälzungen im vergangenen Jahrzehnt gehörte auch die von Corona getriebene weitgehende Entortung der Redaktion. Flure, Büros und Konferenzräume waren lange Zeit nahezu menschenleer, was gerade in einer Branche, die davon lebt, miteinander und übereinander zu reden…

Zitiert: Digitale Transformation geht nicht neben dem Tagesgeschäft

Die digitale Transformation kann man nicht neben dem Tagesgeschäft und unter Zeitdruck machen. Daran hapern oder scheitern viele Vorhaben. Mir war das damals bei der SZ nicht bewusst, heute sehe ich das total klar. Die digitale Transformation zu managen, das ist ein Vollzeitjob.

Julia Bönisch, kress.de, 14.10.2022 (online)

Zitiert: Wie sollen die wenigen Afrikakorrespondenten die existierende Vielfalt abbilden

Bernd Dörries, der Afrikakorrespondent der „Süddeutschen“, ließ dieser Tage anlässlich des Jubiläums seiner Zeitung seine Jahre in Kapstadt Revue passieren. „Für viele Menschen in Deutschland ist Afrika letztlich ein Klumpen, ein einziges Land, aus dem es wenig Gutes zu berichten gibt –…