Zitiert: Woran liegt Journalismusmüdigkeit junger Frauen?

Gerade mal 5,4 Minuten täglich widmen sich Frauen im Alter von 19 bis 24 Jahren journalistischen Inhalten auf ihrem Smartphone, Männer immerhin fast doppelt so lange – 10,7 Minuten. Das ergab eine Tracking-Studie der Universität Zürich, für die 309 Personen im September…

Zitiert: Gibt es eine Zeitenwende?

Wer das Heute verstehen will, sollte auch die Vergangenheit kennen. Deshalb kann ich mit dem Begriff der Zeitenwende auch nichts anfangen. Denn das heißt nichts anderes als: Alles ist neu, alles muss neu definiert werden ab diesem Punkt. Ich aber sage: Bitte redet auch darüber, wie dieser Krieg entstanden ist. Ohne dass man gleich automatisch als Demokratiefeind abgestempelt wird.

Landolf Scherzer, berliner-zeitung.de, 25.10.2022 (online)

Zitiert: WM in Katar: Viel Geld für eingeschränkte Rechte

Als ARD und ZDF 2013 zunächst unter Vorbehalt einen Vertrag mit der Fifa für die Übertragungsrechte schlossen, wurde in den Rundfunkräten intensiv debattiert, ob die Sender für diese WM Gebührengelder ausgeben sollten – mindestens 214 Millionen Euro wurden aufgerufen. Die Zustimmung erfolgte…

Zitiert: Absurde Gespräche

Ähnlich absurd kam mir das Gespräch vor, das Julia Jäkel und Tom Buhrow neulich in der »Zeit« über Fehler und Aufgaben des öffentlichrechtlichen Rundfunks führten, zwei Journalisten, die Topmanager deutscher Medien wurden. Die andere Seite des Schreibtischs ausprobieren, sagt man gern. Es kam mir vor, als sprächen zwei Mitglieder der Olsenbande für den Ethikrat. Die Leute, die sich in der Offentlichkeit um den bedenklichen Zustand des deutschen Journalismus sorgen, haben ihn oft selbst hergestellt. (Paid)

Alexander Osang, spiegel.de, 14.10.2022 (online)