Zitiert: Medien gehören nicht in die Hände von Finanzinvestoren

Solche Gesellschaften sind vor allem an mehr Umsatz und mehr Geld interessiert. Sie wollen Unternehmen, bei denen sie eingestiegen sind, nach wenigen Jahren mit einem ordentlichen Profit wieder verkaufen. Das Mediengeschäft ist dafür nicht geeignet. Es erfordert nicht nur langfristiges Engagement, sondern auch die Bereitschaft, im Zweifel gesellschaftliche Verantwortung über Profitinteressen zu stellen.

Deshalb ist es eine gute Nachricht, dass Springer nun zerschlagen werden soll. […] Wenn dann noch bei Bild mehr Anstand einzöge, wär’s perfekt.

Caspar Busse, sueddeutsche.de, 12.07.2024 (online)

Zitiert: „Für uns Journalisten ist das der tödlichste Ort“

Unabhängige Berichterstattung aus dem Gazastreifen ist seit Monaten fast unmöglich. Wieso die Arbeit für lokale Reporterinnen und Reporter dort so lebensgefährlich ist. […] Die in New York ansässige Nichtregierungsorganisation Committee to Protect Journalists (CPJ) spricht von 108 Toten, während die Vereinten Nationen…

Zitiert: 10 Jahre CORRECTIV

Am 14. Juli 2014 begannen sieben Menschen als unabhängiges, gemeinnütziges Recherchezentrum CORRECTIV zu arbeiten. In den letzten zehn Jahren hat sich CORRECTIV zu Deutschlands größtem gemeinwohlorientierten Medienhaus entwickelt – mit über 150 Mitarbeitenden. „Wir wollen mit CORRECTIV die demokratische Gesellschaft stärken. Deshalb…

Zitiert: Netzwerk Weltreporter wird 20

Das Journalist*innen-Netzwerk Weltreporter wird 20. Der Einsatz gegen Falschmeldungen wird immer wichtiger, aber auch der Perspektivwechsel. In der deutschen Auslandsberichterstattung verblasse die Welt, befand die Otto-Brenner-Stiftung in einer Studie aus dem Jahr 2022. Kritisiert wurde, dass fehlende Finanzierung von Korrespondent*innen sowie Probleme…