Zitiert: Radionutzung – DAB+ überholt Internet

Nach den Daten der ma 2020 Audio II befindet sich die Audio- bzw. Radionutzung in Deutschland auf einem hohen, stabilen Niveau. Gleichzeitig ist eine zunehmende Radionutzung auf den digitalen Verbreitungswegen (DAB+, Livestream) zu konstatieren. Die Radiohörer honorieren die von den Anbietern zusätzlich…

Zitiert: Der Mehrwert des Radios als lineares Programm

Ein Radioprogramm zu gestalten ist eine Kunst für sich. Ich konfrontiere den Hörer und die Hörerin mit einem Gesamtfluss von Sendungen – mit interessanten Ideen, guten Übergängen, überraschenden Angeboten und bringe ihm oder ihr damit andere Welten nahe. Wir hören öfter von Hörerinnen und Hörern, die uns schreiben, so etwas wie: „Ich wollte eigentlich schon abschalten, aber dann hattet Ihr eine so wunderbare Sendung, dass ich drangeblieben bin.“ Das zeigt den qualitativen Unterschied zum reinen Nachfrageprogramm etwa in Audiotheken.

Stefan Raue, rnd.de, 13.12.2020 (online)

Zitiert: Die beschränkte Zukunft von Audio im Netz

Und auch fernab des Fernsehens sieht Buhrow große Veränderungen: So würden etliche Audioangebote ins Netz wandern und die UKW-Welt verlassen. Durch die „neue grenzenlose Technik“ müssten nicht „Dutzende regionale Hörfunkwellen unterhalten werden“. Weitgehende Kooperationen unter den Landessendern und mit dem Deutschlandradio seien möglich. Die UKW-Verbreitung sei bis Mitte des Jahrzehnts gesetzt, „aber in sieben bis zehn Jahren müsse man überlegen, ob man noch lineare Hörfunkwellen in der heutigen Form brauche“. Bis 2030 müssten sich Politik und Sender Ersatzlösungen überlegen.

Tom Buhrow, dwdl.de, 22.03.2021 (online)

Zitiert: Wovon man beim WDR überzeugt ist

Es gibt viele Kulturangebote, die im Linearen immer weniger angenommen, im Digitalen aber unglaublich stark nachgefragt werden. Die Menschen wollen Kultur- und Bildungsinhalte dann angeboten bekommen, wenn sie sie wirklich nutzen möchten. Das ist im Digitalen viel einfacher. Ich bin überzeugt, die hauptsächliche Nutzung von audio-visuellen Kulturangeboten wird künftig vor allem im Netz stattfinden. Da steht uns die eigentliche Blütezeit auch unserer eigenen Kulturinhalte noch bevor.

Valerie Weber, sueddeutsche.de, 17.03.2021 (online)

Zitiert: keine Blaupause für ein rein digitales Nachrichtenmedium

Wir müssen inhaltlich nach dem Handbuch des Qualitätsjournalismus arbeiten, in der Form aber für soziale Medien, Suchmaschinen und Handy-Screens optimiert produzieren. Und das für ein demografisch immer diverser werdendes Publikum.. …. Internetpräsenz ist nicht gleich Internetpräsenz. Die einen konsumieren ihre News direkt…