Zitiert: Woran man sich bei der ARD-Debatte um neue „digitale Angebote“ für neue Zielgruppen erinnert fühlt

Nicht die Öffentlichkeit hatte auf den Rundfunk gewartet, sondern der Rundfunk wartete auf die Öffentlichkeit., und um die Situation des Rundfunks noch genauer zu kennzeichnen: Nicht Rohstoff wartete auf Grund eines öffentlichen Bedürfnisses auf Methoden der Herstellung, sondern Herstellungsmethoden sehen sich angstvoll…

Zitiert: Nutzungsmotive für klassische Radioangebote

Die wichtigsten Nutzungsmotive, klassische Radioangebote zu hören, sind die Wünsche, Spaß haben zu wollen und Informationen zu erhalten. Für über 80 Prozent der Bevölkerung sind diese Aspekte relevant, um Radioinhalte zu nutzen. Die Nutzung von Radiosendungen oder Beiträgen auf Abruf im Internet…

Zitiert: Radio braucht Frequenzen mehr als Internet

Der Rundfunk und der Beitrag sollen allen Menschen freien und unregulierten Zugang ermöglichen. DAB+ ist ein kostengünstiger, frei zugänglicher und unkomplizierter Verbreitungsweg mit einer sehr weitgehenden Abdeckung aller Regionen. So unkompliziert, dass er bei der Alarmübung im Rahmen des Katastrophenschutzes im vergangenen…

Zitiert: Zukunft des Radios

Wenn wir – in der angenommenen Vision 2030 – in einer Welt leben, in der Radio nicht mehr aufgrund von UKW-Frequenzen regional begrenzt ist sondern digital überall nutzbar wäre, stellt sich diese Frage ja automatisch. Dann ist die Situation in der jeweiligen Region eine andere und jeder ARD-Sender kann und muss sogar bei entsprechender Möglichkeit eines neuen Medienstaatsvertrages seinen Gremien selbst vorschlagen, welche Hörfunkprogramme linear einen großen Mehrwert haben und welche Genres besser on-demand aufgehoben sind. Den Anreiz, diese Diskussion zu führen, muss aber zunächst einmal der flexiblere medienpolitische Rahmen liefern.

Tom Buhrow, dwdl.de, 29.03.2021 (online)

Zitiert: Diskriminiert zu werden, macht wütend

Ich finde diese Wut berechtigt. Ich empfinde sie selbst. Weil viele so wütend sind, ist der Ton im Netz so rau, die Geduld am Ende, die Kraft erschöpft. Und manche können und wollen ihre Wut nicht mehr zurückhalten. Es ist die Diskriminierung, die den Diskurs gefährdet. Die gilt es anzuerkennen und zu beenden. Dann würde sich auch die Wut legen.

Alice Hasters, sueddeutsche.de, 23.03.2021 (online)