Die Chance des Kinos und des Kinofilms besteht aber nicht darin, sich bis zur Unkenntlichkeit dem Neuen anzuverwandeln. Die Einzigartigkeit und Stärke des Kinos ist es, der Ort des Analogen in diesem Tsunami des Digitalen zu sein. Vor Ort, zu Fuß erreichbar, eine Stätte des Entertainments und der Kunst, der Filme und des Austauschs über sie, ein Ort der Begegnung und der Öffentlichkeit – mit seinem lokalen Publikum, dem das Angebot, die gute Ausstattung und die digitale Vernetzung mit seinem persönlichen Kino gegenüber dem Allerlei der Plattformen gefällt. Weiterlesen Zitiert: Die Einzigartigkeit des Kinos ist der Ort des Analogen zu sein
Schlagwort Film
Zitiert: Wie gut Filme entstehen können
Es gibt die Talente in Deutschland, man muss nur die richtigen Leute zusammenbringen und zusammenhalten. Ein Riesenbudget, wie es zum Beispiel Tom Tykwer für sein Babylon Berlin bekam, braucht es dafür nicht: Die beteiligten Sender haben sich Das Verschwinden sechs Millionen Euro kosten lassen, 90 Drehtage gab es für das Projekt. Nicht schlecht, aber auch nicht rekordverdächtig. Spannend wird nun, ob das Fernsehpublikum die auf dem Filmfest spürbare Begeisterung teilen wird. Und wie die ARD es verkraftet, wenn trotz allem keine Tatort-Quote für sie herausspringt.
David Denk, Süddeutsche Zeitung, 29. Juni 2017 (online)
Was bringt die Aufstockung der Filmförderung
„Von 2018 an wird die Filmförderung des Bundes auf 150 Millionen Euro jährlich aufgestockt – und soll Deutschland als Filmstandort wieder attraktiv machen. Wenn durch die Aufstockung des Budgets wieder mehr Blockbuster in Deutschland gedreht werden, kann sich der Finanzminister freuen. Internationale…
Deutschland: Nur „Rekordhalter“ bei Erstlingsfilmen
Nach einem weltweiten Erfolg läuft es für einen Filmemacher zumeist richtig gut. Die Sender nehmen einem alles ab. „Ich hatte einen Freischuss“, so Dany Levy im Gespräch mit Anja Reich (Berliner Zeitung, 11.10.2016) Nach dem zweiten Film wäre das vorbeigewesen. „So ist…
20 Jahre Kika mit etwas Kritik
Für Margret Albers, die Vorstandssprecherin des Fördervereins Deutscher Kinderfilm und Präsidentin des Europäischen Kinderfilmverbands, ist der Kika ein Glücksfall. So hatte das Kinderprogramm “einen Hort und musste nicht mehr irgendwelchen Sportübertragungen weichen.“ Neben viel Lob äußerte sie aber auch gegenüber Tilmann Gangloff…
