Zitiert: Kinos müssen wie Theater gefördert werden

Für die Wienerin brachte die Pandemie keinen Arbeitsstopp, gerade dreht sie eine Miniserie für Sky. Kinofilme haben für sie dennoch nachhaltigere Wirkung. … Albert sieht die Kulturpolitik gefordert, in die Arthouse-Kinos zu investieren. „Wenn diese verlorengehen, würde das ein großes Loch in die Kultur schlagen. Kinos müssten einen ähnlichen Status wie große Theater- und Konzerthäuser oder Museen bekommen. Auch wenn es sein kann, dass es weniger Publikum geben wird – vielleicht wird das Kino selbst musealer. Das können wir derzeit noch schwer einschätzen, es darf aber kein Argument für oder gegen kulturelle Förderung sein.“

Barbara Albert, derstandard.de, 23.01.2021 (online)

Zitiert: Geförderte Kinos für Schüler, Vorschul- und Kindergartenkinder öffnen

Das Kino wird in Europa mit sehr viel Fördermitteln unterstützt. Das Problem ist, dass ihm der Nachwuchs verloren zu gehen droht. … Ich bin dafür, dass Kinos, die öffentliche Mittel erhalten, in jeder Minute der freien Zeit Schülern, auch Vorschul- und Kindergartenkindern, zur Verfügung stehen. Jedes Kind sollte wöchentlich einmal ins Kino, das muss im Lehrplan festgeschrieben werden.

Dieter Kosslick, Märkische Oderzeitung, 03.02.2021, nicht online

Zitiert: Der Brexit mischt die europäische Fernsehbranche auf

Durch den Austritt Großbritanniens verlässt auch ein relevanter Teil des TV-Marktes die europäische Union. Das bedeutet vor allem für Werber: 14 Prozent des europäischen Fernsehwerbemarktes, 11 Prozent ihrer Pay-TV-Abonnenten und 23 Prozent ihrer SVoD-Abonnenten sind erst einmal raus aus der EU. Außerdem…

Zitiert: Gesamtmarktanteil führt zu Qualitätsverlust

Das Problem beim Marktanteil und der Einschaltquote ist, dass jedes einzelne Programm daraufhin abgeklopft wird, ob es nicht den Durchschnitt senken könnte. Dass man so einen abstrakten Wert wie den Gesamtmarktanteil vom Sender von einer Programmwoche verabsolutiert, führt zu einem Qualitätsverlust.

Andreas Schreitmüller, Artes langjähriger Filmchef, sueddeutsche.de, 31.12.2020 (online)