Zitiert: Man kann gesellschaftliche Auseinandersetzungen nicht über Ausladungen lösen

Ich persönlich freue mich über jeden Politiker aus jeder Partei, der sich unseren Film anschaut. Und manche aus bestimmten Parteien können da vielleicht ein bisschen was lernen. Ich war elf Jahre Brandenburger Verfassungsrichter, es gibt einen Anspruch auf Gleichbehandlung in der Demokratie,…

Zitiert: Die Aufregung um die Berlinale-Tickets [für die AfD] ist eine Farce

Die Filmbranche hat aus ganz anderen Gründen Anlass, nervös auf die Umfragewerte der AfD zu blicken. Die Partei versucht über ihre Vertreter in den Gremien der Filmförderung und in den Rundfunkräten der öffentlich-rechtlichen Sender Einfluss auf die Entscheider und die Finanzierung einzelner Filme zu nehmen. Und je stärker die Partei in den Parlamenten vertreten ist, desto größer könnte dieser Einfluss werden. Für antifaschistische Filme wie etwa „Und morgen die ganze Welt“ der Regisseurin Julia von Heinz, gegen dessen Finanzierung aus Filmfördermitteln die AfD im Bundestag heftig polemisiert hat, könnte es dann schwierig werden.

Peter Laudenbach, sueddeutsche.de, 05.02.2024 (online)

Zitiert: Claudia Roth ist auf das Wohlwollen der Länder angewiesen

Ein Jahr lang hat die Staatsministerin Claudia Roth die Eckpunkte für eine große Reform der Filmförderung zu Entwürfen für drei Gesetze in ihrem Haus weiterentwickeln lassen. Beifall kommt nur von wenigen. Das Novellierte Filmfördergesetz liegt als Referentenentwurf vor, das heißt, das Bundeskabinett…

Zitiert: Wofür Frauen ihre Zeit einsetzen können

Würden Frauen ihre Zeit, Kraft und Ressourcen nicht mehr an ihr Aussehen verschwenden, würden sie den Heidi Klum’schen Glaubenssätzen nicht mehr ihren Glauben schenken, dann hätten sie mehr Zeit, Kraft und Ressourcen für das dringend notwendige Aufbrechen traditioneller Strukturen und für das Umstürzen von traditionellen Rollenbildern. […] Dann hätten sie mehr Zeit und Kraft, sich gegen männliche Gewalt zu verbünden und für faktische Gleichberechtigung zu kämpfen. […] Ihre Realitäten, ihre Perspektiven, ihre historischen Errungenschaften werden nicht gelehrt, nicht erzählt, nicht reproduziert.

Karoline Herfurth, sueddeutsche.de, 26.01.2024 (online)

Zitiert: Es gibt kein feministisches Filmemachen beim Fernsehen

So etwas wie feministisches Filmemachen kenne ich beim Fernsehen nicht. Das lineare und das öffentlich-rechtliche Fernsehen sind keine feministischen Medien. Ich kann mir als Regisseurin nicht aussuchen, mit wem ich produziere, mit wem ich drehe, wer die Hauptrollen spielt. All das ist…