Zitiert: Der Meinungskorridor ist tatsächlich enger geworden

Aber meine Lösung sieht nicht so aus, dass man ihn wieder erweitern sollte. Sondern man sollte die Perspektivenvielfalt erhöhen, indem mehr Menschen aus der Gesellschaft ungefiltert zu Wort kommen. Ich möchte kein linkes Politmagazin sehen und auch kein rechtes. Sondern knallharte Recherchen. Ich möchte politische Einschätzungen, die nicht getragen sind von einer Ideologie. Sich zu positionieren in einem politischen Spektrum, halte ich für nicht mehr zeitgemäß. Auf dieser Basis könnte der öffentlich-rechtliche Rundfunk mehr Vertrauen schaffen.

Jörg Wagner, sueddeutsche.de, 26.12.2025 (online)

Zitiert: Jörg Wagner – Der lebende Rundfunkauftrag

Am Samstag moderiert Jörg Wagner zum letzten Mal das „Medienmagazin“ bei radioeins. Kaum jemand berichtet noch so akribisch über Medien wie er. […] Jörg Wagner ist eine Institution. Eine „funkische Spitzenleistung des deutschen Medienjournalismus“, wie es einst in einer Laudatio auf ihn…

Zitiert: Offensives Bildungsbürgermobbing im ERSTEN

Das Fernsehen, gerade das öffentlich-rechtliche, wäre in Zeiten der Schulmusikunterrichtsmisere eine der letzten Möglichkeiten, noch einen Erstkontakt der Kinder zur klassischen Musik herzustellen. „Mozart/Mozart“ betrachtet diesen Erstkontakt aber gar nicht als herstellenswert. Drehbuch und Regie geben sich alle Mühe, klassische Musik als…

Zitiert: Katja Wildermuth ist das Sprachrohr der ARD

ARD-Vorsitzende ist sie zwar nicht, dennoch setzt Katja Wildermuth Themen innerhalb des Senderverbunds und darüber hinaus. Die BR-Intendantin überzeugt mit klaren Ansagen in gleich mehrere Richtungen, auch vor kontroversen Themen schreckt sie nicht zurück.

Katja Wildermuth ist nicht dafür bekannt, ein Blatt vor den Mund zu nehmen. Schon vor zwei Jahren mahnte sie öffentlich die Verfassungstreue der Bundesländer in Bezug auf den Rundfunkbeitrag an […] Und auch in diesem Jahr ließ Katja Wildermuth klare Kante in Richtung Politik nicht vermissen, wenn auch bei einem ganz anderen Thema.

Timo Niemeier, dwdl.de, 15.12.2025 (online)