Zitiert: Überführen linearer Programme ins Internet kann teuer werden

Die KEF warnt außerdem, dass ein schlichtes Überführen linearer Programme ins Internet nicht unbedingt zu Ersparnissen führe, sondern „wegen der dort nutzungsabhängigen Verbreitungskosten“ – sprich zum Beispiel Streamingkosten – tendenziell sogar teurer sein könne. Einen Spartenkanal einfach nur im Fernsehen abschalten und stattdessen im Internet weiterlaufen zu lassen, sei also nicht die Lösung.

Aurelie von Blazekovic, sueddeutsche.de, 08.10.2024 (online)

Zitiert: Talkshows – der bange Blick nach innen

Ein kurzer Überblick über den Spätsommer 2024 könnte – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – etwa so lauten: Nach einem islamistischen Anschlag in Solingen mit drei Toten und einem Rechtsruck bei drei Landtagswahlen folgt eine ausufernde Debatte über Asyl und Migration. Ein Hochwasser…

Zitiert: Kultur bei ARD, ZDF und Deutschlandradio ist nicht nur 3sat

Diskussion über einen Spartensender überlagert die Debatte über die Reformen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks […] Dabei geht es den für Medienpolitik Verantwortlichen in den Ländern nicht nur darum, dass Kosten gespart werden und der Rundfunkbeitrag künftig nicht mehr erhöht werden muss, sondern auch…

Zitiert: „Presseähnlichkeit“ – über Hochwasser erst nach Fernsehbericht online berichten?

In einer engen Auslegung könne BR24 beispielsweise erst dann über ein Hochwasser berichten, wenn die Fernsehsendung dazu gelaufen sei. „Ich weiß nicht, ob das wirklich im Interesse der Menschen in Bayern ist“, so Wildermuth. Auch Liveblogs, Apps und Social-Media-Aktivitäten seien im Kern gefährdet. Sie betonte auch, dass es keinerlei wissenschaftlichen Beleg gebe, dass es Verlagen besser gehe, wenn es öffentlich-rechtlichen schlechter gehe. Werbegelder würden dann nur stärker zu US-Plattformen abwandern, so Wildermuth.

Uwe Mantel, dwdl.de, 07.10.2024 (online)