Zitiert: „Sportrechtevorgaben“ für ARD und ZDF sind Mogelpackung

Die monatelang diskutierten Kürzungen im Sportrechte-Etat von ARD und ZDF haben es nun doch nicht in den Reformstaatsvertrag geschafft. Die Ministerpräsidenten senden eine problematische Botschaft, wenn sie gleichzeitig deutliche Streichungen bei TV-Spartensendern und Hörfunkkanälen verlangen, kritisiert Michael Ridder. […] Weiterhin darf die…

Zitiert: Die größte Reform seit 1961

Der Publizist und Medienmanager Roger de Weck lobt die Entscheidung der Bundesländer zu Veränderungen beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die Ministerpräsidentenkonferenz habe die größte Reform der öffentlich-rechtlichen Medien seit Gründung des ZDF 1961 beschlossen, schrieb de Weck am Wochenende im Netzwerk LinkedIn. Zugleich sprach…

Zitiert: ARD und ZDF müssen Sportrechte-Etat nicht kürzen

ARD und ZDF müssen ihren Etat für Sport-Übertragungsrechte nicht kürzen. Die Ministerpräsidentenkonferenz einigte sich am Freitag auf eine Festschreibung des aktuellen Etats von etwa fünf Prozent der zusammengerechneten Gesamtausgaben beider Sender, wie aus dem neuen Entwurf für einen Reformstaatsvertrag hervorgeht, der dem…

Zitiert: Der Beton bei ARD und ZDF ist gerettet

Die Ministerpräsidenten einigen sich nur auf eine Minireform. Das eigentliche Problem bleibt unangetastet, bluten muss stattdessen das gute Programm. […] Dieser Freitag hat zwei interessante Schlagzeilen gebracht, die nach politischem Supererfolg klingen. Aber es war kein guter Tag für die Zuschauer, auch…

Zitiert: Der Unterschied zwischen ARTE und 3sat

Heute bietet Arte glücklicherweise die Möglichkeit, durch zwei verschiedene Brillen zugleich auf Frankreich, Deutschland und auch Europa zu schauen. Und 3sat knüpft singuläre Verbindungen nach Österreich und in die Schweiz. Wer das jetzt beliebig ausdehnen will, haut am Ende alles kaputt. Die Perspektiven in den verschiedene Ländern Europa sind sehr, sehr unterschiedlich, das sind sehr viele verschiedene Brillen. Wenn Sie die alle zu­sammenzwingen, bekommen Sie ein Libellenauge mit 40.000 Facetten, und der Blick wird sehr oberflächlich. Oberflächlichkeit ist aber der absolute Feind eines jeden Programms.

Alexander Kluge, faz.net, 27.10.2024 (online)