Zitiert: Es braucht mehr Ostdeutsche in Medien und Wissenschaft!

Denn die Ergebnisse zeigen, dass die Art und Weise, wie wir Medien nutzen und bewerten, mit unserem Alltag und unserer Identität zusammenhängt. Es reicht also nicht, Mediennutzung im Osten allein auf die DDR-Zeit zu schieben. Wichtiger sei die Zeit nach 1989, meint…

Zitiert: Wie bei den Fernsehfilmen gespart wird

Der „Tatort“ ist vermutlich das letzte Lagerfeuer der deutschen TV-Welt, um das sich immer noch zuverlässig viele Millionen Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Gesellschaftsschichten versammeln. Im Fall des Münster-„Tatort“ handelt es sich noch dazu um eine Krimikomödie, da bräuchte man eigentlich erst…

Zitiert: Doch wer sind sie, „die Menschen“?

Die 30 Prozent, die in Sachsen die AfD wählten? Der Mob, der auf den Straßen „Lügenpresse“ brüllt? Und überhaupt: Was und wen will man mit einer „Reform“ der ARD erreichen? Anhängerinnen und Anhänger der AfD heim ins Reich holen?

In Wahrheit handelt es sich um einen Kniefall der demokratischen Parteien vor dem nationalistischen Ungeist. Denn gerade jetzt bräuchte es eine Stärkung des bestehenden ARD-Konzepts. Eine Förderung hochwertiger und kritischer Sendungen in den Bereichen Politik und Kultur. Das wäre die Reform. Aber nicht deren Abschaffung oder Zusammenlegung. Denn hier lauert die wahre Gefahr für unsere Demokratie.

Michael Herl, fr.de, 29.10.2024 (online)

Zitiert: Medienpolitik gestalten

Die Einführung des privaten Rundfunks war 1984 ein bedeutender Einschnitt für die deutsche Medienpolitik. Drei Jahre, nachdem der erste Privatsender in Deutschland auf Sendung gegangen war, trat der erste Rundfunkstaatsvertrag in Kraft, der das Verhältnis zwischen privaten und öffentlich-rechtlichen Sendern sowie der…

Zitiert: Was den Sendern zuzutrauen ist

Klar, den Anstalten ist zuzutrauen, dass sie ihre mittelfristig vielleicht nur noch sechs Spartenkanäle weiterhin nutzen wollen, um Trauminsel-Dokus, Krimis und vielleicht auch Quizshows (vermitteln die nicht Bildung?) zu wiederholen. Schon weil das dann in den jeweiligen Budgetplanungen besser aussieht. Heißt: Genau darauf werden die Aufsichtsgremien, der Medienjournalismus und alle, die sich interessieren, achten müssen – darauf, dass die originären Sparten-Inhalte wie etwa 3sats „Kulturzeit“ eben erhalten bleiben und nicht wegfallen. Das wird für die öffentlich-rechtliche Zukunft essentiell.“

Christian Bartels, MDR Altpapier, 29.10.2024 (online)