Zitiert: Schmale Gewinne, wenige Qualitätsanreize bei Fernsehfilmen

Bei einem Kinofilm hat ein Produzent eine Chance auf Gewinn, wenn ein Film erfolgreich ist und viele Leute ins Kino gehen. Die meisten Fernsehfilme sind dagegen reine Auftragsproduktionen. Da ist alles vorher kalkuliert, auch ein kleiner Gewinn für die Firma. Am ersten Drehtag hat der Produzent sein Geschäft quasi schon gemacht. Theoretisch könnte es ihm völlig egal sein, wie gut der Film wird, jedenfalls aus wirtschaftlicher Sicht. Die meisten Produzenten, die vom Fernsehen leben, bemühen sich trotzdem um hohe Qualität und opfern dafür oft genug ihre schmalen Gewinne. Aber ein wirtschaftlicher Anreiz, das zu tun, besteht nicht.

Jan-Josef Liefers, sueddeutsche.de, 30.10.2024 (online)

Zitiert: Hörspiele und Lesungen tragen die ARD-Audiothek zu einem Drittel

Ungeachtet all dieser Schwierigkeiten sind Hörspiele zusammen mit Lesungen – diese beiden Formate werden als eine Kategorie erfasst – das beliebteste Genre in der ARD Audiothek. Deutlich vor beispielsweise Politik, Sport oder Comedy. In Minuten gerechnet, entfällt knapp ein Drittel der Nutzung auf diese Kategorie, während der Bestand nur etwa ein Sechstel des gesamten Audiotheken-Inhalts ausmacht. Hörspiele profitieren insofern überdurchschnittlich vom anhaltenden Audioboom.

Stefan Fischer, sueddeutsche.de, 05.11.2024 (online)

Zitiert: Wie die Sender mehr online berichten können

Auch mehrere Mitglieder des Rundfunkrats kritisierten die geplante Neuregelung zur öffentlich-rechtlichen Textberichterstattung im Internet. Würde etwa auf „hessenschau.de“ landespolitische Berichterstattung wegfallen, die es in vielen Printmedien so gar nicht mehr gebe, wäre dies ein Verlust, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete Marius Weiß. Khola Hübsch,…

Dokumentiert: Eine bessere DDR

Am 9. November 1989 treffen in der Französischen Friedrichstadtkirche Mitglieder von Blockparteien, Kirchen und neuen Oppositionsgruppen zusammen, um über Visionen einer anderen DDR zu diskutieren. Mit dabei sind Persönlichkeiten wie Manfred Stolpe, Rainer Eppelmann, Christine Lieberknecht, Konrad Elmer und Lothar de Maizière. Der Film zeigt bisher unveröffentlichtes Material.

ARD Mediathek (online)

Hinweis: Der MDR lehnte eine Finanzierung der Produktion ab. Auch der NDR. Der rbb brauchte einige Monate für eine Entscheidung.

Christian Walther, taz.de, 16.10.2024 (online)

Zitiert: Gesellschaftliche Akzeptanz wird durch Reformen wachsen

Die gesellschaftliche Akzeptanz wird durch die Umsetzung der Reformen wachsen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk benötigt ein gesellschaftliches Klima, das ihn trägt. Nur durch Veränderungen kann das gesichert werden. […] Wir erleben gegenwärtig eine Diskussion über das Konstrukt öffentlich-rechtlicher Rundfunk. Über seine Größe, seine…