Zitiert: Über Einstellung der Wähler statt über deren Wahlverhalten berichten

Wir sehen, dass es einen relativ stabilen Anteil in der Bevölkerung gibt, die die rechtsextremen Ideologien teilen. Das sind immer um die 30 Prozent. Momentan gelingt es der AfD, einer extrem rechten und in Teilen neonazistischen Partei, sehr gut, diese Stimmen für sich zu mobilisieren. Dabei profitiert sie aber sehr deutlich von den Vorarbeiten (von) NPD und DVU, die unmittelbar in den 90er Jahren ansetzt.

Mit anderen Worten: In der Debatte über Rechtsextremismus sollten wir mehr über die Einstellung von Wählern reden und nicht nur über deren Abstimmungsverhalten.

Oliver Decker, MDR Altpapier, 20.08.2024 (online)

Zitiert: Laut Medienrechtler Gersdorf hätte der MDR „von Höcke doch etwas zu fürchten“

Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts eine Bestands- und Entwicklungsgarantie. Das schließt eine Kündigung des MDR-Staatsvertrages durch den Freistaat Thüringen zwar nicht aus. Es muss hierzu aber ein Gesetz durch den Landtag ergehen, weil Grundfragen der Rundfunkordnung berührt sind,…

Zitiert: Der typische neurechte Text

Der typische neurechte Text beschreibt die Gegenwartsgesellschaft als eine Welt, in der die Autorität erodiert: als eine entgrenzte und fragmentierte Welt, die an ihren inneren Widersprüchen zugrunde geht. Dazu wird direkt das passende Gegenmittel angeboten, nämlich die Wiederaufrichtung von Autorität und Ordnung,…

Klick-Tipp: Correctiv-Übermedien-Streit im O-Ton

Der Streit zwischen Correctiv und „Übermedien“ über die Geheim­plan-Recherche lässt sich im „Medienmagazin“ des RBB im Original-Ton hören. Jörg Wagner spricht zunächst mit Kritiker Christoph Kucklick, der u.a. erklärt, dass die Auszeichnung von Correctiv durch das Netzwerk Recherche ein Auslöser für den…