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Zitiert: Der Ton macht die Demokratie

Nicht nur in Parlamenten, sondern auch in Redaktionen, Kommentarspalten und Nachrichtensendungen. Wer ihn wahrt, verharmlost nichts – sondern schützt das, was unsere Demokratie im Innersten zusammenhält: Vertrauen, Respekt und die Bereitschaft, Verantwortung für die Gemeinschaft zu tragen.

Katja Wildermuth, br.de, 23.02.2026 (online)

Zitiert: Fehlende Systematik bei Vermittlung politischer Medienbildung

Die politische Medienbildung steht in Deutschland vor großen Herausforderungen und ist gleichzeitig ein zentraler Baustein demokratischer Infrastruktur, meint Journalismus-Professorin Tong-Jin Smith. […] Politische Medienbildung, verstanden als die Befähigung, Medien – einschließlich digitaler Plattformen und KI-Tools – für die politische Meinungs- und Willensbildung…

Zitiert: Standortvorgaben treiben Rundfunkbeitrag nach oben

Die Kommission weist in ihrem Bericht auch darauf hin, dass es vor allem in den Staatsverträgen der ARD Vorgaben zu Standorten gebe, die den Rundfunkanstalten ein wirtschaftliches Arbeiten erschwerten. Mehr als ein Drittel der Standorte sei in den Staatsverträgen vorgeschrieben. Diese Vorgaben seien zum Beispiel beim MDR sehr „kleinteilig“ und verursachten hohe Kosten in Millionenhöhe, erklärte das KEF-Mitglied Kay Barthel.

Epd Medien, 20.02.2026 (online)

Zitiert: Was Recherche nicht bedeuten darf

Ich habe eine These – jetzt suche ich Material, das sie stützt. Sondern: Das Material liegt vor, und man muss es einordnen in KI-Slop, echt oder nicht belegbar. Alles andere untergräbt Vertrauen. Ein Nachrichtenbeitrag sagt implizit: Hier sehen Sie Wirklichkeit, jedenfalls einen überprüften Ausschnitt davon. Wenn ein KI-Video als vermeintlicher Beleg für brutales Vorgehen dient, wird diese implizite Zusage nicht eingehalten.

Ann-Kathrin Leclere, taz.de, 20.02.2026 (online)