Neueste Beiträge

Zitiert: „Macht mehr Fehler und macht sie schneller! Woraus wollt ihr sonst etwas lernen?“

Die Berliner Zeitung und die neue Ostdeutsche Allgemeine Zeitung stellen ja den Versuch dar, den historischen und biografischen Erfahrungen eines Fünftels der deutschen Bevölkerung, Ausdruck zu verleihen. Die Unterschiede zwischen Ost und West werden nicht so schnell verschwinden, wie man es sich…

Zitiert: Reform ist kein Verlustprogramm für ARD und ZDF

Was die ARD im Zuge des Reformstaatsvertrags an linearem Fernsehen aufgeben will, weil aufgeben muss, ist kein Verlustprogramm. Es wird zum Ende 2026 Ballast abgeworfen, und was eingespart wird, kann in das weiterbestehende Portfolio investiert werden, denn der Rundfunkbeitrag beläuft sich auch…

Zitiert: Abwehr von Desinformation im Zentrum der Arbeit beim BPA

Regierungssprecher Stefan Kornelius strukturiert das Bundespresseamt neu. Abteilungen werden zusammengelegt, ein Strategie- und Desinformationsstab entsteht – der größte Umbau der Behörde seit Jahrzehnten. Wie das BPA diese Woche in eigener Sache mitteilte, passe man sich damit einer veränderten Medienwelt an. Kern der…

Zitiert: Overblocking ist real

(Underblocking übrigens auch: Vieles, was illegal ist, wird zu spät oder nicht gelöscht.) Overblocking wie Underblocking ist ärgerlich, freiheitsrelevant und demokratietheoretisch problematisch. Doch die entscheidende Frage lautet: Wer verursacht es? Der DSA verpflichtet Plattformen nur zur Entfernung illegaler Inhalte. Für legale, wenn…

Zitiert: Verfehlte medienpolitische Diskussion

Die ganze Diskussion ist extrem rückwärtsgewandt. Wir führen im Jahr 2026 noch immer Diskussionen darüber, was der öffentlich-rechtliche Rundfunk im Internet machen darf. Und es geht immer ums Geld. Stattdessen sollten wir uns fragen, was wir als Gesellschaft in einer digitalisierten Welt von diesen Medien wollen und brauchen. […]

Ich würde da ganz neue Rollen sehen. Zum Beispiel diese öffentlich-rechtlichen Medien als Infrastruktur für die Demokratie zu denken, um Dialog zu ermöglichen. Stattdessen findet der Diskurs auf amerikanischen und chinesischen Plattformen statt, die ihre eigenen Regeln setzen, was man sagen darf und was nicht.

Manuel Puppis, sueddeutsche.de, 05.03.2026 (online)