Neueste Beiträge

Zitiert: Werbeausgaben deutscher Unternehmen steigen, Werbeerlöse redaktioneller Medien sinken

Seit 2008 ist der Anteil der gesamten Werbung, der deutschen journalistischen Angeboten zufließt, von über 70 Prozent auf rund 45 Prozent gesunken (Sehl et al., 2020). Obwohl die Werbeausgaben insgesamt um mehr als 6 Milliarden Euro gestiegen sind, haben die redaktionellen Medien…

Zitiert: Beitragsreduzierungsinitiativen können nicht verlieren

Mach mal Radio, Fernsehen, Internet für ungefähr so viele Einwohner wie Baden-Württemberg, aber in vier Sprachen: Das kostet. Vor acht Jahren lehnten über 70 Prozent eine Initiative zur Abschaffung des ÖRR – „No billag“ – deutlich ab. Diesmal versucht’s die rechtspopulistische SVP mit einer „Halbierungsinitiative“. Und wirtschaftsliberalem Geschenkpapier um die stets gleichen inhaltlichen Anliegen. Im Ergebnis steigt der politische Druck auf Redaktionen und sinkt die Finanzierung. Diese Abstimmung also können die Rechten gar nicht verlieren, so oder so.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 08.03.2026 (online)

Zitiert: Ein Politikum ist vor allem das Ende von Tagesschau24

Ein Herzenswunsch der kommerziellen Wettbewerber WeltTV, also Springer, und ntv, also Bertelsmann. Viele Inhalte von Tagesschau24 werden bei ARD aktuell sowieso produziert, mit 12 Millionen Euro Jahresetat ist der Sender ein Schnäppchen bzw. ungefähr sechs Tatorte. Tendenziell tendenziösen Portalen – Bild, Nius, und vielen Netzfunkern – fehlt nun ein Widerlager.

Friedrich Küppersbusch, taz.de, 08.03.2026 (online)

Zitiert: „Macht mehr Fehler und macht sie schneller! Woraus wollt ihr sonst etwas lernen?“

Die Berliner Zeitung und die neue Ostdeutsche Allgemeine Zeitung stellen ja den Versuch dar, den historischen und biografischen Erfahrungen eines Fünftels der deutschen Bevölkerung, Ausdruck zu verleihen. Die Unterschiede zwischen Ost und West werden nicht so schnell verschwinden, wie man es sich…