Zitiert: Vorwürfe der kulturellen Aneignung

Vorwürfe der kulturellen Aneignung oder wie auch immer man das nennen mag, treffen mich nicht. Die, die mich versuchen zu canceln, waren einzelne deutsche Pseudointellektuelle, in ihrer eigenen Blase gefangen. Ich habe damals, nach der Veröffentlichung von „Ganz unten“, tausende Zuschriften bekommen, gerade von Einwanderern, die mir sagten: Endlich hat das mal ein Deutscher erlebt und aufgedeckt, auf uns hört keiner, uns glaubt man ja nicht – du bist einer von uns. Das geht bis heute in die Enkelgeneration.

Günter Wallraff, berliner-zeitung.de, 18.10.2025 (online)

Klick-Tipp: Deutscher Kinospielfilm. Akteurskonstellationen und Wirklichkeitskonstruktion im Zeichen des Filmfördersystems

Die Publikation beschäftigt sich aus einer kommunikationswissenschaftlichen Perspektive mit dem deutschen Kinospielfilm und fragt kritisch, was mit einem Massenmedium passiert, wenn es umfassenden öffentlichen Fördermaßnahmen unterliegt. Wie beeinflusst die Architektur der Filmförderung das heimische Filmschaffen und was heißt das für den filmischen Diskurs? Wie steht es also um das Verhältnis von Kinospielfilmen und gesellschaftlichen Strukturen in Deutschland.

Thomas Wiedemann, Halem Verlag, 15.04.2025 (online)

Zitiert: Gesamteindruck über gigantisches Angebot

Es sei „schwierig festzustellen, ob die gebotene Abbildung der Meinungsvielfalt und deren ausgewogene Darstellung im Gesamtprogrammangebot tatsächlich gelingt“, räumt das Gericht ein. Einen Gesamteindruck kann man sich schon deshalb kaum verschaffen, weil die Öffentlich-Rechtlichen ein im internationalen Vergleich gigantisches Angebot bieten. Dutzende…

Zitiert: Ein Grund für journalistische Angepasstheit

Die Tatsache, dass Leute von heute auf morgen herausgeworfen werden können, wenn sie unliebsam sind, ist ein grundsätzliches Problem im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Die jüngste Mitarbeiterbefragung hat zum Ergebnis gehabt, dass es als eher kritisch gewertet wird, innerhalb der Redaktion Frontal 21 die…

Zitiert: „nd“ wird in der „taz“ um Spenden

In einem Gastbeitrag für die „taz“ wirbt Christof Meueler, Feuilletonleiter des „nd“, dafür, die in finanzieller Not steckende linke Tageszeitung mit mindestens 150.000 Euro zu retten, damit sie ihren 80. Geburtstag im April feiern könne. Er betont, dass das „nd“ viel moderner sei als sein Ruf, aber der Kostendruck so hoch sei, „dass die Zeitung mit dem Sparen kaum mehr hinterherkommt. Es ist wie in einem Actionfilm. Das nd liegt schwer getroffen am Boden, lebensgefährlich verletzt.“

Lorenz Meyer, bildblog, 17.10.2025 (online)