ARD, ZDF und Deutschlandradio nahmen 2024 10,4 Milliarden Euro ein

Die Gesamteinnahmen von ARD, ZDF und Deutschlandradio beliefen sich im Jahr 2024 auf 10,389 Milliarden Euro. […] Das deutsche öffentlich-rechtliche Rundfunksystem ist damit das umsatzstärkste der Welt. Auf die neun ARD-Anstalten entfallen 7,57 Milliarden Euro an Einnahmen, auf das ZDF 2,54 Milliarden,…

Zitiert: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist „unkaputtbar“

Sein größter Vorteil ist zugleich der größte Nachteil. Dadurch, dass er nicht kaputt zu kriegen ist, ist er nicht reformierbar. Ich sehe es ja: Seit 35 Jahren redet die ARD von Reformen. Die ehemalige Verlagschefin Julia Jäkel, die auch im Zukunftsrat saß,…

Zitiert: Die „Jugend“ mit jungen Stimmen für die „Öffentlich-rechtlichen“ gewinnen

Das kann man so sehen. Aber wenn ich mich zurückerinnere als Kind: Ich habe Hans Rosenthal gehört, der war nicht gleichaltrig. Es kommt auf die Menschen an, die dort am Radio leidenschaftlich, faktengetreu und mit einer Persönlichkeit arbeiten. Die Radiomacher der letzten zehn, 20, 30 Jahre haben zu sehr formatiert und austauschbare Persönlichkeiten herangezüchtet

Jörg Wagner, rbb24, 27.12.2025 (online)

Zitiert: Der Meinungskorridor ist tatsächlich enger geworden

Aber meine Lösung sieht nicht so aus, dass man ihn wieder erweitern sollte. Sondern man sollte die Perspektivenvielfalt erhöhen, indem mehr Menschen aus der Gesellschaft ungefiltert zu Wort kommen. Ich möchte kein linkes Politmagazin sehen und auch kein rechtes. Sondern knallharte Recherchen. Ich möchte politische Einschätzungen, die nicht getragen sind von einer Ideologie. Sich zu positionieren in einem politischen Spektrum, halte ich für nicht mehr zeitgemäß. Auf dieser Basis könnte der öffentlich-rechtliche Rundfunk mehr Vertrauen schaffen.

Jörg Wagner, sueddeutsche.de, 26.12.2025 (online)

Zitiert: Was Medien leisten könnten

Medien und Institutionen insgesamt sollten häufiger gelungene Lösungswege, Dialogprozesse und erfolgreiche Kompromisse sichtbar machen – ohne Probleme zu verharmlosen. Solche Beispiele stärken das Vertrauen, dass Konflikte in unserer Gesellschaft bearbeitbar sind. Zudem sollten öffentlich-rechtliche Medien gezielt Räume fördern, in denen Menschen miteinander statt übereinander sprechen. Dazu gehören transparente Debattenformate, verständliche Einordnungen und Angebote, die Beteiligung ermöglichen und Konflikte konstruktiv moderieren. Mit guten Formaten wie den „ZDFspaces“ entstehen beispielsweise digitale Dialogräume.

Stefan Gruhner, ZDF-Fernsehrat-Newsletter, 11.12.2025 (online)