Zitiert: Das „Jahrbuch Qualität der Medien“ misst genau, aber das Falsche

Es lenkt von den wichtigen Problemen ab. […] Die Indikatoren für Qualität sind klar definiert. Die Berechnung der «Gesamtqualität» ist zwar komplex und etwas willkürlich, aber nachvollziehbar. Unklar bleibt, ob das Jahrbuch tatsächlich misst, was es zu messen vorgibt. Die entscheidende Frage,…

Zitiert: Qualität der Medien in der Schweiz

Die Qualität der Schweizer Informationsmedien hat sich 2025 leicht verbessert. Das zeigt eine am Montag veröffentlichte Untersuchung der Universität Zürich. Das Forschungszentrum Öffentlichkeit und Gesellschaft (Fög) prüft in seinem Jahrbuch Qualität der Medien jedes Jahr, wie gut Presse, Onlineportale, Radio und Fernsehen…

Zitiert: Es braucht, anders gesagt, mehr Medienjournalismus

Und vielleicht lohnt es sich, an dieser Stelle noch einmal zu zitieren, was eine amerikanische Kommission über die Pressefreiheit 1947 schrieb: „Wir empfehlen, dass die Angehörigen der Presse sich in intensiver gegenseitiger Kritik üben. Ein hoher professioneller Standard wird kaum erreicht werden,…

Zitiert: Oberflächlichkeiten in zwei Jahrzehnten Journalismus

In den knapp zwei Jahrzehnten, die ich im Journalismus bin, gab es jedes Jahr Fortbildungen, die dem Personal die Phrasen und Klischees austreiben sollen. Erfolgsquote: null. Weiterhin starten Reportagen mit dem Lokalkolorit vermitteln wollenden Taxifahrergespräch und enden Kommentare mit einem entschiedenen „bleibt…

Zitiert: Vom Publikum her denken

Es ist nicht die Aufgabe des ÖRR, Programme „konsequent vom Publikum her“ zu „denken“. […] Es ist die Aufgabe öffentlich-rechtlicher Redakteure, ihren Kompetenz- und Wissensvorsprung gegenüber dem Publikum zu nutzen, um relevante Themen zu identifizieren. Die man dann natürlich so aufbereiten sollte, dass man die Menschen, die man erreichen will, erreicht. Aber das ist etwas anderes, als sich „an Bedürfnissen auszurichten“.

René Martens, MDR Altpapier, 05.06.2026 (online)