Zitiert: Es braucht, anders gesagt, mehr Medienjournalismus

Und vielleicht lohnt es sich, an dieser Stelle noch einmal zu zitieren, was eine amerikanische Kommission über die Pressefreiheit 1947 schrieb: „Wir empfehlen, dass die Angehörigen der Presse sich in intensiver gegenseitiger Kritik üben. Ein hoher professioneller Standard wird kaum erreicht werden,…

Zitiert: Oberflächlichkeiten in zwei Jahrzehnten Journalismus

In den knapp zwei Jahrzehnten, die ich im Journalismus bin, gab es jedes Jahr Fortbildungen, die dem Personal die Phrasen und Klischees austreiben sollen. Erfolgsquote: null. Weiterhin starten Reportagen mit dem Lokalkolorit vermitteln wollenden Taxifahrergespräch und enden Kommentare mit einem entschiedenen „bleibt…

Zitiert: Vom Publikum her denken

Es ist nicht die Aufgabe des ÖRR, Programme „konsequent vom Publikum her“ zu „denken“. […] Es ist die Aufgabe öffentlich-rechtlicher Redakteure, ihren Kompetenz- und Wissensvorsprung gegenüber dem Publikum zu nutzen, um relevante Themen zu identifizieren. Die man dann natürlich so aufbereiten sollte, dass man die Menschen, die man erreichen will, erreicht. Aber das ist etwas anderes, als sich „an Bedürfnissen auszurichten“.

René Martens, MDR Altpapier, 05.06.2026 (online)

Zitiert: Handwerkliche und ethische Standards sind unverrückbar

Es gibt Grundtugenden, handwerkliche und ethische Standards, die sind unverrückbar. Aber wir haben zu berücksichtigen, dass wir in einer Welt von Social Media leben, in der Dialog eine ganz andere Dimension hat. Früher haben wir Zeitungen gedruckt und Sendungen gemacht, von denen…

Zitiert: KI verändert den Journalismus, indem sie sein Arbeitsumfeld umbaut

Inzwischen hat uns die Wirklichkeit überholt. Der Einsatz von KI ist in vielen großen Redaktionen selbstverständlich geworden – und Teil einer ökonomischen Verschlankungslogik, die in manchen Medienhäusern noch immer unterschätzt wird. Der professionelle Wandel vollzieht sich längst überall dort, wo KI unterstützt:…