Zitiert: MDR-Beschäftigte fürchten Einsparungen aktuell mehr als die Pläne der AfD

Beim MDR herrscht nach dem Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt „Katerstimmung“, sagt Reporterin und Freienvertreterin Annette Schneider-Solis dem „medium magazin“. Man würde abwarten und „wie das Kaninchen vor der Schlange“ sitzen. Sie berichtet von Anfeindungen, aber auch von Zuspruch aus der Bevölkerung, wo die Erkenntnis wachse, was eine Kündigung des MDR-Staatsvertrags tatsächlich bedeuten würde: „Ihr“ MDR-Programm wollen sie behalten, nur nicht dafür bezahlen. Investigativreporterin Jana Merkel warnt, jetzt nicht in „Schockstarre“ zu verfallen. Sie erlebe ihre Kolleginnen und Kollegen als konzentriert und fokussiert – und arbeite selbst genauso weiter. Größere Sorgen bereite den Mitarbeitenden aktuell der laufende Strukturprozess im Sender. Freie und befristet Beschäftigte fürchten um ihre Aufträge, da Sendungen auslaufen. Das betreffe „die meisten unmittelbarer als die Pläne der AfD, von denen niemand weiß, ob sie überhaupt umsetzbar sind“, sagt Schneider-Solis.

turi2.de, 22.09.2026 (online)

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Zitat der Woche
Gut zur Entgiftung des öffentlichen Diskurses wäre es, auch in den Beiträgen jener, die anders denken als man selbst, die klügsten Gedanken zu suchen, nicht die dümmsten. Man läuft natürlich dann Gefahr, am Ende nicht mehr uneingeschränkt Recht, sondern einen Denkprozess in Gang gesetzt zu haben.   Klaus Raab, MDR-Altpapier, 25.05.2020, (online)    
Out of Space
Auf seinem YouTube-Kanal „Ryan ToysReview“ testet der kleine Amerikaner Ryan seit März 2015 allerhand Spielzeug. Die Beschreibung des erfolgreichen Channels ist simpel: „Rezensionen für Kinderspiele von einem Kind! Folge Ryan dabei, wie er Spielzeug und Kinderspielzeug testet.“ Ryan hat 17 Millionen Abonnenten und verdient 22 Millionen Dollar im Jahr. Berliner Zeitung, 04.12.2018 (online)