Seit sechs Jahren kämpft Klima vor acht mittlerweile dafür, dass die ARD ein tägliches Klima-Format in ihr Vorabendprogramm aufnimmt – bislang aber erfolglos. Da man beim Sender damit auf taube Ohren stieß, ließ man Folgen auf eigene Rechnung produzieren und versuchte sich, ins Programm des Senders einzukaufen – was aus rechtlichen Gründen aber nicht geht. Also änderte man erneut die Strategie und drehte stattdessen einen klassischen Werbespot, für den man am 22. Oktober einen Slot im Ersten buchen wollte.
Doch auch darauf wollte sich der Vermarkter ARD Media nicht einlassen und lehnte die Schaltung des Spots auf Basis des eingerichten Skripts ab – in fertiger Form lag er nach Angaben eines Sprechers auch dort bislang nicht vor. ARD Media weist darauf hin, dass im Medienstaatsvertrag nur Wirtschafts- und Image-Werbung erlaubt sei. Letztere müsse „zumindest mittelbar das Erscheinungsbild eines wirtschaftlich tätigen Akteurs bzw. Unternehmens fördern“. Diese Voraussetzung habe das vorgelegte Skript nach Einschätzung von ARD Media nicht erfüllt.
Uwe Mantel, dwdl.de, 05.11.2026 (online)
