Zitiert: Der Unterschied zwischen Wetterjournalismus und Klimajournalismus

Wetterjournalismus ist die Vorhersage für die nächsten Tage: ein kurzer Zeitraum, eine bestimmte Region. Klimajournalismus ist die Beschreibung und Einordnung dessen, was du über einen Zeitraum von mindestens 30 Jahren beobachtest. Und natürlich kannst du aufgrund der Wetterereignisse von heute Rückschlüsse aufs Klima ziehen – das heißt aber nicht, dass du in jedem Wetterbericht auch Klimaberichterstattung machen musst. Umgekehrt musst du aber auf Klimadaten zurückgreifen, um das, was gerade passiert, einzuordnen.

Claudia Kleinert, dfjv.de, 30.09.2026 (online)

Zitiert: Klimaberichterstattung von Das Erste und ZDF fällt erstmals unter ein Prozent

Der Anteil der Klima-Sendeminuten im öffentlich-rechtlichen Fernsehen ist erstmals unter ein Prozent gefallen – auf 0,95 Prozent im Ersten und 0,82 Prozent im ZDF. Das ist ein zentrales Ergebnis des heute veröffentlichten Reports zur Klimaberichterstattung von KLIMA° vor acht. Die computergestützte Auswertung…

Zitiert: „Klimawandel“ oder „Klimakatastrophe“

In den Neunzigerjahren war die Darstellung drastischer, damals sprach man auch häufiger von der Klimakatastrophe statt vom Klimawandel. […] Der Begriff „Klimawandel“ ist extrem schwach. Da wandelt sich nichts. Ich benutze strikt „globale Erhitzung“, auch wenn das oft zu Diskussionen führt. Denn es geht um einen brachialen, epochalen Umbruch in der Menschheitsgeschichte. Wenn das den Menschen wirklich im Detail bewusst wäre, würden sie sich anders verhalten, da bin ich mir sicher.

Özden Terli, sueddeutsche.de, 25.06.2026 (online)

Zitiert: „brandmelder“ – Klima braucht Kontext

Am 16. März 2026 startet das Netzwerk Klimajournalismus mit „brandmelder“ ein neues Analyse- und Monitoringformat. Unter der Leitung von Klimajournalismus-Gründer Jürgen Döschner soll die derzeitige Klimaberichterstattung qualitativ beobachtet und Lücken geschlossen werden.

M(verdi) 11.03.2026 (online)