Zitiert: Politische Feigheit der Länder ist kein Freibrief für die Sender

Nachdem sich die Länder im Juni nach sechsjähriger Debatte auf die Veränderungen bereits verständigt hatten, war die jetzige Verabschiedung keine Überraschung. Bevor der Vertrag im Frühjahr 2023 in Kraft treten kann, müssen ihm aber noch alle 16 Landtage zustimmen. Der Auftrag des…

Zitiert: Arbeitsmarkt ist wie leer gefegt

Der Markt ist übersättigt, wenig Produktionen fallen aber signifikant auf. Das bietet Chancen, weil es nicht unmöglich ist, mit einer guten Produktion aufzufallen. Aber der Arbeitsmarkt ist wie leer gefegt. Sender bezahlen gerade bei Auftragsproduktionen maximal die Minimumgage. Also die Tarifgage, die…

Zitiert: Absurde Gespräche

Ähnlich absurd kam mir das Gespräch vor, das Julia Jäkel und Tom Buhrow neulich in der »Zeit« über Fehler und Aufgaben des öffentlichrechtlichen Rundfunks führten, zwei Journalisten, die Topmanager deutscher Medien wurden. Die andere Seite des Schreibtischs ausprobieren, sagt man gern. Es kam mir vor, als sprächen zwei Mitglieder der Olsenbande für den Ethikrat. Die Leute, die sich in der Offentlichkeit um den bedenklichen Zustand des deutschen Journalismus sorgen, haben ihn oft selbst hergestellt. (Paid)

Alexander Osang, spiegel.de, 14.10.2022 (online)

Zitiert: Der Gegenkulturauftrag

Öffentlich-rechtliches Radio ist europäische Kulturgeschichte. Es hat mitgeholfen, unsere Gesellschaft zu demokratisieren – und trotzdem wird es seit Jahrzehnten zum Alltagsgeräusch kastriert. … Seit Jahrzehnten wird öffentlich-rechtliches Radio, unter Federführung von Consultingfirmen, zum pragmatisierten Alltagsgeräusch kastriert. Das Schöne und Spannende und Sinnvolle…

Zitiert: ARD schafft auch im Netz Vielfalt

Im letzten Jahr hat die ARD in ‚Eckpunkten zur Personalisierung‘ formuliert: „Anders als alle kommerziellen Anbieter müssen wir unseren Nutzer*innen nichts mehr verkaufen, anders als viele kommerziellen Anbieter verdienen wir nichts mit ihren Daten, anders als einige kommerzielle Anbieter haben wir keinen Content, der unseriös oder jugendgefährdend ist. Und wir binden Nutzer*innen nicht durch das gezielte Bedienen vorhandener Meinungen und Emotionen, was auf anderen Plattformen zu den vielzitierten „Filterblasen“ führt. Vielmehr gehört es zu unserem Grundversorgungsauftrag, Vielfalt herzustellen.“

Tanja Hüther leitet das Distributionsboard der ARD, tagesspiegel.de, 17.6.2022 (online)