Zitiert: Kulturpolitik muss der Zersplitterung gerecht werden

Kulturpolitik, die die Gesellschaft der Gegenwart repräsentieren will, kann deshalb nicht mehr nach dem einen gemeinsamen Nenner suchen, sondern muss dieser Zersplitterung gerecht werden. Auch wenn manche es nicht wahrhaben wollen: Die Leitkultur der Gegenwart ist divers, und Jolly hat gezeigt, dass es möglich ist, genau das abzubilden. Statt sich an vermeintlichen „Normen“ aus der Vergangenheit festzuhalten, kann man Jollys Idee als Chance begreifen: die Splitter der Kultur und damit der Gesellschaft in ihren Einzelteilen zumindest wieder für einen Moment zusammenzuführen.

Nicolas Freund, sueddeutsche.de, 29.07.2024 (online)

Zitiert: Verleger fordern Regelungen zu Presseähnlichkeit im Reformmedienstaatsvertrag

Seit Mai 2019 ist der 22. Rundfunkänderungsstaatsvertrag in Kraft, der regelt, dass öffentlich-rechtliche Angebote nicht der Presse Konkurrenz machen dürfen. Doch immer wieder hört man von den Verlegern, dass presseähnliche Inhalte nicht abgenommen haben, sondern regelrecht ausufern. Auch die Schlichtungsstelle hat sich…

Zitiert: ARD reagiert auf scharfe Talkshow-Kritik von Europapolitikern

Mehrere EU-Abgeordnete hatten die Besetzung politischer Talkshows kritisiert. In zwei Briefen kündigen die Programmverantwortlichen des Senders jetzt Konsequenzen an. „Der ARD-Programmbeirat teilt Ihre Einschätzung, dass die Präsenz von Europapolitikern in den Talk-Formaten deutlich unterrepräsentiert ist“, heißt es in einem Antwortschreiben des Programmbeirats…

Zitiert: Fast 34 Millionen lesen täglich Zeitung

Tageszeitungen sind in Deutschland laut einer Studie nach wie vor für viele Menschen ein fester Begleiter im Alltag. Wie die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse (agma) mitteilte, lesen täglich 33,7 Millionen Zeitung. Das entspricht einem Anteil von 47,7 Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahren.

Deutschlandfunk, 31.07.2024 (online)

Zitiert: Frauenmachtanteile in Deutschlands Leitmedien erstmals seit zehn Jahren rückläufig

Die Entwicklung der Geschlechtergerechtigkeit innerhalb deutscher Leitmedien ist ins Stocken geraten: In der aktuellen Zählung der journalistischen Führungspositionen erreichen die neun vom Verein ProQuote Medien regelmäßig ausgewerteten Redaktionen einen durchschnittlichen Frauenmachtanteil von 38,7 Prozent. Im Februar dieses Jahres lag der Mittelwert des…