Zitiert: Frei zu besserem Fernsehen sein können

Frei von schlechtem Fernsehen sein zu wollen, ist ein weit einfacheres Anliegen, als frei zu deutlich besserem Fernsehen sein zu wollen. Soll heißen, erst wenn der Affekt abgeklungen ist, kann neu gestaltet werden.

Konstruktiver Vorschlag: eine neue Talkshow. Gäste und Moderation in Bademode. Ein dampfender Whirlpool. Nach Wunsch alkoholische Getränke. Die ersten zehn Minuten herrscht Sprechverbot, bis das perfekt alkalische Wasser allen Anwesenden die Alltagssorgen weggeblubbert hat. Dann beginnt das Gespräch. Sendungstitel: Das Abklingbecken.

Bernhard Heckler, Cornelius Pollmer, sueddeutsche.de, 21.06.2024 (online)

Zitiert: Europäischer Blick statt nationale Perspektive

Seit Jahrzehnten berichten Medien über europäische Themen aus der jeweils nationalen Perspektive. Sie vernachlässigen häufig die europäischen Zusammenhänge, die Rolle der EU-Insititutionen und die der anderen Mitgliedsstaaten. Das gefährdet die Demokratie, denn rechtsextreme Kräfte werden durch eine solche Berichterstattung gestärkt. Doch es…

Zitiert: Wandel der Einstellungen und Kommunikation zu Klimawandel und Klimapolitik von 2015 bis 2023

Eine breite Mehrheit unterstützt Klimaschutz, aber erstmals seit mehreren Jahren sinkt die Unterstützung für klimapolitische Maßnahmen deutlich, während die Anzahl der Menschen steigt, die die Existenz des anthropogenen Klimawandels bezweifeln. Das Vertrauen in die Klimawissenschaft ist nach wie vor hoch, ging 2023…

Zitiert: WDR-Intendantenwahl – alle wollen mehr Regionalität

Ein Wunsch einte die Kandidaten in ihren Vorstellungsreden: das regionale Programm des Senders zu stärken und nicht zu kürzen. Hier müsse eine Priorität liegen, meinte Vernau. Um dies zu finanzieren, müssten andere Programme umgeschichtet und Wirtschaftlichkeitsreserven gehoben werden. Eine Führungsposition mit regionalen…