Zitiert: Portal ARD-Kultur ist ein Gemischtwarenladen

Das digitale Portal ARD-Kultur ist ein Gemischtwarenladen, in dem allerhand egaler „Content“ dominiert, während im Linearen selbst bei Arte Formatierungsschablonen über alle möglichen Inhalte gelegt werden. Gestaltung wurscht, Konzept wurscht, Hauptsache prominente Talking Heads. Oder mit praktischem Nutzwert. Solche kulturelle Vermittlung hat auch ihre Daseinsberechtigung. Doch wenn sie zum großen Teil oder ausschließlich die öffentlich-rechtlichen Programme bestimmt, ist der gesellschaftsbildende, demokratiekonstituierende Ansatz der Kultur bedroht.

Heike Hupertz, epd medien, 21.03.2025 (online)

Zitiert: Vorsicht und Angst führen zu medialem Rassismus

Wenn es um die Opfer in Gaza geht, findet sich in deutschen Medien nur wenig Empathie. Auch wenn bei deutschen Solidaritätsaktionen Bürgerrechte eingeschränkt werden, reagieren Journalist*innen oft mit Gleichgültigkeit. Das ist unfair und beschädigt das Vertrauen in Journalismus.

Stefan May, uebermedien.de, 26.03.2025 (online)

Zitiert: Unabhängige Finanzierung der Medien ist der entscheidende Punkt

Unabhängig von potenziell größeren Umstrukturierungen ist es wichtig anzuerkennen, dass die Sicherstellung einer unabhängigen Finanzierung der entscheidende Punkt ist, um eine weitere Verschärfung der Medien- und Demokratiekrise in Österreich zu verhindern. Dafür braucht es ein demokratisches Mediensystem, das möglichst Unabhängigkeit von kapitalistischer…

Zitiert: Kulturfernsehen als Kommunikationsangebot?

Heutzutage heißt das, die Beiträge müssen besonders ’niedrigschwellig‘ und ‚abholend‘ sein. Je weniger Sachkenntnis sie voraussetzen, umso besser. In dieser Logik führt paradoxerweise gerade ‚Niedrigschwelligkeit‘ zu Exklusion. Gefühlig wird argumentiert, Sachkenntnis könnte ängstigen. Anstrengung könnte ängstigen. Verstehen könnte ängstigen.

Heike Hupertz, epd medien, 21.03.2025 (online)

Zitiert: Effizienz der Medienaufsicht ist wissenschaftlich „unterbelichtet“

Die Frage nach der Zusammensetzung, Effizienz und Transparenz der Aufsichtsgremien im öffentlich-rechtlichen Rundfunk ist ein Dauerbrenner in medienpolitischen und medienjournalistischen Debatten. Allerdings muss die Diskussion darüber notgedrungen auf dürftiger Zahlengrundlage geführt werden, gibt es doch nur wenige empirische Untersuchungen. Die Kommunikationswissenschaft vernachlässigt…