Wie ARD und ZDF sich ihren „Informationsanteil hochrechnen“

Nach einer Studie der Otto-Brenner-Stiftung und „netzwerk recherche“ sank der Informationsanteil im Ersten. Festzustellen sei eine Boulevardisierung bei ARD und ZDF. In der Hauptsendezeit liefen Infotainment und Boulevardprogramm – dies sei ein Widerspruch zum öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrag, so das Fazit der Studie von Fritz Wolf. Dem widersprach Volker Herres als Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen: Der Informationsanteil im Ersten sei mitnichten zurückgegangen, vielmehr blieb er in den letzten Jahren konstant. So lag der Informationsanteil 2010 bei 43 Prozent.

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Keine föderale Brechung in MDR-Gremien?

Im kommenden Jahr will das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe ein Urteil darüber fällen, ob die personelle Zusammensetzung der Aufsichtsgremien des ZDF (Fernsehrat und Verwaltungsrat) verfassungsgemäß ist. Anlass für die Prüfung des ZDF-Staatsvertrags, der die Besetzung der beiden Gremien regelt, ist eine Klage der rheinland-pfälzischen Landesregierung von Ministerpräsident Kurt Beck (SPD). Der sogenannte Normenkontrollantrag zur Überprüfung des Staatsvertrags ist seit Anfang 2011 beim Bundesverfassungsgericht anhängig (Az.: 1 BvF 1/11).

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Koalition streitet über neue Rundfunkgebühren.

 

Schleswig-Holsteins FDP-Landtagsfraktion pokert um die Neuordnung der Rundfunkgebühren und will damit Koalitionspartner CDU unter Druck setzen. Die Zustimmung der Liberalen zu dem entsprechenden Staatsvertrag sei fraglich, so Fraktionschef Wolfgang Kubicki in Kiel. Die Union zeigte sich irritiert über den Vorstoß, nannte die Einführung einer Haushaltsabgabe richtig.

 

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Siebenfache Zustimmung zum Rundfunkbeitragsstaatsvertrag

 

Sieben der insgesamt 16 Landesparlamente haben bislang dem Staatsvertrag zur Einführung des geräteunabhängigen Rundfunkbeitrags zugestimmt, so die Funkkorrespondenz. Dabei handelt es sich um die hamburgische Bürgerschaft, das Berliner Abgeordnetenhaus und die Landtage von Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen. In Hamburg war der 15. Rundfunkänderungsstaatsvertrag bereits im Februar dieses Jahres verabschiedet worden.

 

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DFB verkauft erst Länderspiel und dann Bandenwerbung

 

Das ZDF konnte nicht seine Kameras beim Fußballspiel Polen gegen Deutschland einsetzen. Man musste das „polnische“ Bild übernehmen. Die ZDF-Kameras waren auf der gegenüberliegenden Seite aufgebaut – um deutsche Bandenwerbung zu zeigen. Dadurch konnte man die deutschen Bandenwerbung nicht ins Bild holen. So muss der DFB zwischen 600 000 und 800 000 Euro an Sponsoren zahlen, deren Bandenwerbung nun nicht zu sehen war.

 

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