Dokumentiert: Zahlbereitschaft der Deutschen im Internet

 

Laut der Allensbacher Computer- und Technik-Analyse (ACTA) sind 26% der deutschen Bevölkerung im Alter von 14 bis 64 Jahren bereit, für E-Mail-Dienste zu zahlen. Es folgen Nachschlagewerke (Wikipedia mit 16%, Routenplaner mit 13%, soziale Netzwerke mit 10%) und Verkehrsinfos, Fahrpläne und das Wetter mit je 8%. Für journalistische Angebote wie aktuelle Nachrichten aus Politik und Wirtschaft würden 6% zahlen.

Was bringt die Kopfstelle des Jugendkanals?

 

 

Nicht nur die Thüringer Medienministerin Marion Walsmann wollte, dass der neue Jugendkanal seinen Sitz in der Nähe des Kinderkanals in Erfurt haben soll. Marion Walsmann ist nicht mehr im Amt. Doch nun heißt es in einem Konzept, dass der Jugendkanal in seiner Zentrale sehr schlank sein soll. „Der Personalbedarf ist mit 49 Stellen angegeben, wovon 20,5 Stellen aus dem Bestand von Eins Plus und der Sendeabwicklung beim Playout-Center Potsdam stammen. 28,5 Stellen gilt es, neu zu besetzen“, so Ulrike Simon in der Berliner Zeitung.

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Dokfilmfestival Leipzig: Das Alte hat nicht mehr bestand, das Neue ist noch nicht da.

 

„Ich glaube, man spürt, wenn man diese Filme sieht, dass wir in einer Zeit des Umbruchs leben, dass viele Menschen sehen: Das Alte hat nicht mehr bestand – und das gilt auch für die Produktionsbedingungen für das Genre des Dokumentar- und Animationsfilms – und das Neue ist noch nicht da.“


Claas Danielsen

Deutschlandradio, Corso, 30.10.2013

 

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/corso/2304603/

Link-Tipp: Privatisierung der Wirklichkeit schränkt Dokfilmer immer weiter ein

Auf einer Veranstaltung im Rahmen des Dokumentarfilmfestivals DOK Leipzig zeigt die Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm die Schwierigkeiten von Filmemachern in zunehmend teilprivatisierten öffentlichen Räumen auf.

Wer Filme macht, steht immer schon mit einem Bein im Knast – deprimierenderweise kann man die Veranstaltung ungefähr so zusammenfassen. „Wir müssen den Dialog über mögliche gesetzliche Änderungen, die unsere Arbeit leichter machen, unbedingt vorantreiben“, lautete entsprechend das Fazit von AG DOK-Geschäftsführer Thomas Frickel.

 

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Diskussionsrunde zum Nachhören

In der Kritik: „Inside Wikileaks“

Der Film sei „ohne eine Spur visueller Intelligenz“, schreibt Lukas Foerster in der taz. Bill Condon wolle „die Geschichte der Enthüllungsplattform zum geopolitischen Thriller aufrüsten“, was ihm jedoch nicht gelänge.

 

„Was den Film gefährlich macht, ist, dass er fiktive Ereignisse mit realen Videomitschnitten vermengt, etwa von Wikileaks veröffentlichtes Videomaterial, Nachrichtenbeiträge und Politiker-Statements. Die erfunden Handlungen zielen dabei fast immer darauf ab, Assange zu diffamieren“, so Andy Müller-Maguhn im Interview mit der Berliner Zeitung. Und Andrian Kreye stellt in der Süddeutschen Zeitung fest: „Es hätte ein politischer Film werden können, herausgekommen ist ein Melodram um das Zerwürfnis zweier Männer.“ Schon an anderer Stelle hatte er beschrieben, dass es unmöglich scheint, die „Parallelwelt der Programmiersprachen“ in Bilder zu fassen. Nebenbei weist er darauf hin, dass in den USA der Film „mit Einnahmen von nur 1,7 Millionen Dollar an einem Startwochenende in mehr als 1700 Kinos der bisher größte Flop des Jahres“ war. Weiterlesen In der Kritik: „Inside Wikileaks“