Zitiert: Kein Qualitätswettbewerb zwischen öffentlich-rechtlich und privat in Deutschland

In Deutschland gibt es eine klare Arbeitsteilung: Die Privatsender betreiben die Entwicklung von Entertainmentformaten, die sie zudem im Wesentlichen aus dem Ausland übernehmen und für Deutschland modifizieren, während sich die Öffentlich-Rechtlichen auf Information, Dokumentation, politische Talkshows und den „Tatort“ konzentrieren. Dazwischen gibt es im Prinzip keinen Wettbewerb, nicht einmal zwischen ARD und ZDF. Das wird sich vermutlich erst ändern, wenn Pay-TV und die neuen digitalen VoD-Plattformen vermehrt selbst produzieren.

 

Lutz Hachmeister in Blickpunkt:Film 9/2014

Link-Tipp: Kleinkinder und Medien – Ergebnisse der miniKIM-Studie 2012

Sabine Feierabend, Ulrike Karg und Thomas Rathgeb legen mit der Untersuchung miniKIM (Medienpädagogischer Forschungsverbund Südwest in Kooperation mit dem SWR) Basisdaten zur Mediennutzung von Kindern im Alter zwischen zwei und fünf Jahren vor. Trotz breiter Medienausstattung der Haushalte, in denen die Zwei- bis Fünfjährigen leben, stehen den Kindern nur ausgewählte Medien selbst zur Verfügung bzw. haben ihren Platz im Kinderzimmer. Die weiteste Verbreitung haben Kassettenrekorder und CD-Player: Etwa jedes vierte Kind zwischen zwei und fünf Jahren besitzt selbst ein solches Gerät.

 

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Zitiert: Forderung deutscher Filmförderer betreffs der Rechteverwertung nach dem Ende von Germany’s Gold

„Wenn Online- oder DVD-Rechte nicht genutzt werden können, weil sie von einem starken Vertragspartner zurückgehalten werden, dann sind wir davon betroffen. Was passiert jetzt mit den VoD-Rechten, da Germany’s Gold nicht umgesetzt werden kann, sollen sie etwa weiter brachliegen müssen? Es macht sicher mehr Sinn, wenn alle Länderförderer eine geschlossene Haltung zu dem Thema entwickeln, genauso wie bei der Frage des Rechteumfangs.“

 

Kirsten Niehuus in Blickpunkt:Film 7/14

Link-Tipp: Wahlinformationen im öffentlich-rechtlichen und privaten Fernsehen

Udo Michael Krüger, Thomas Zapf-Schramm und Christiane Müller haben die Informationsangebote zur Bundestagswahl 2013 in den deutschen Fernsehhauptprogrammen ARD/Das Erste, ZDF, RTL, Sat.1 und ProSieben analysiert und quantifiziert. Ermittelt wurden Umfang der Wahlinformation, Sendungsformen, Wahlthemen sowie die Präsenz der Politiker und Parteien. Die…