Dokumentiert: Christiane Schulzki-Haddouti über Faktoren für Qualitätsjournalismus

„Die Mediendisput-Analyse, die ich gemeinsam mit Miriam Bunjes und Geribert Jakob im Herbst 2009 erstellt habe, basiert auf Literaturrecherche sowie auf Interviews mit Theoretikern wie Praktikern. Im Ergebnis macht sie zehn mehrfach miteinander verknüpfte Faktoren sichtbar, die sich essenziell auf die Güte…

In der Kritik: Was Sachsens neue Koalition für Medienmacher bedeutet

Entwicklungsperspektive für ARD und ZDF in die „digitale Welt“, Förderung der Produzenten und nichtkommerziellen Sender, Profilierung im Bereich des Kinder- und Animationsfilms, Sicherung des audiovisuellen Erbes sowie faire Aufteilung der Rechte zwischen Sendern und Produzenten, das sind die Schwerpunkte im Medienbereich.  …

Zitat: Grenzen des trimedialen Journalisten

„Büchners Plan, die Ressortleitungen mit gleichberechtigten Print- und Online-Chefs zu besetzen, respektiert die Erfahrung, dass Beideskönner oft beides schlechter können. In den letzten dreißig Jahren gab es ein Dutzend Wellen von „Bi“- und später „Trimedialität“ auch in Rundfunkhäusern. Man sollte Radio-O-Töne machen, das Gleiche fürs Fernsehen drehen und dann noch fürs Netz aufbereiten. Es endete jedes Mal mit Experten für je ein Medium. Nun steht Print in so einem Wandel, und gerade wenn es um Qualität geht, gewinnt die Leidenschaft des Fachmenschen vor dem Halbwissen der Generalisten.“

 

Friedrich Küppersbusch , taz, 24.08.2014

 

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Landesmedienanstalten wollen „Medienkonvergenzmonitor“

„Der Medienkonvergenzmonitor soll ein „übergreifender empirischer Ansatz zur Messung von Meinungsmacht und Medienkonzentration in Deutschland“ werden. „Er basiert dabei neben den Beteiligungsverhältnissen auf neutral erhobenen Reichweitendaten der verschiedenen Medien und erlaubt einen aktuellen ‚Blick von oben‘ auf Medien, ihre Verflechtung und ihre Nutzung“, so die Medienwächter.

 

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Zitat: Wie der Mindestlohn tatsächlich die Pressefreiheit gefährdet

SurfGuard : „Menschen, die sich für niedrig qualifizierte Arbeit interessieren, machen einen Bogen um Zeitungsboten-Jobs, weil sie anderswo den Mindestlohn bekommen, dort aber nicht. Und so müssen die Verleger ihre Publikationen nicht verteuern, bekommen sie aber nicht mehr zu ihren treuesten Kunden: den Abonnenten.

Über das Eigentor-Desaster mit dem Leistungsschutzrecht wurde in den letzten Tagen ja ausführlich berichtet. Und beim Mindestlohn nimmt nun dasselbe Elend seinen Lauf …“

 

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